Subdiakon
Subdiakon ist die niedrigste Stufe der höheren Weihen, die seit dem 3. Jahrhundert in der katholischen Kirche vergeben wurde. In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Stufe abgeschafft.
Die Subdiakonatsweihe war ein Sakrament, das den Empfänger berechtigte, den Diakon bei seinen Tätigkeiten in der hl. Messe zu unterstützen. Voraussetzung für den Erhalt des Sakrementes waren die niederen Weihen.
Der Subdiakon hatte die Verpflichtung zur Teilnahme am Opfer- und Gebetsleben, musste das lebenslängliche Zölibat einhalten und das Breviergebet verrichten. Seine Funktion war die des Helfer des Diakons, seine Hauptaufgabe war der Dienst am Altar und die Lesung der Epistel bei Levitenämtern.
