Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft
Die Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft (englisch: Southern African Development Community, Abkürzung SADC) ist eine regionale Organisation zur wirtschaftlichen und politischen Integration im Südlichen Afrika. Ihr Sitz ist Gaborone in Botswana.
Geschichte
Sie wurde 1992 in Windhuk als Nachfolgeorganisation der im Juli 1979 in Arusha (Tansania) gebildeten Südafrikanischen Entwicklungskonferenz (SADCC) gegründet.
Mitgliedsstaaten
In der Entwicklungsgemeinschaft sind zur Zeit 13 Staaten mit insgesamt rund 200 Millionen Einwohneren vereinigt, diese sind:
- Angola
- Botswana
- Demokratische Republik Kongo
- Lesotho
- Malawi
- Mosambik
- Namibia
- Sambia
- Simbabwe
- Swasiland
- Tansania
- Republik Südafrika
- Mauritius
Madagaskar hat derzeit einen Bewerberstatus inne, der voraussichtlich noch in diesem Jahr (2005) zu einer Vollmitgliedschaft führen wird.
Arbeitssprachen sind englisch, französisch und portugiesisch
Ziele
Zu ihren wichtigsten Zielen gehören u.a.:
- die Sozial- und Wirtschaftspolitik ihrer Mitglieder zu koordinieren.
- die wirtschaftlichen, sozialen and kulturellen Beziehungen in der Region zu verbessern.
- die Abschaffung von Hindernissen für den freien Verkehr von Kapital und Arbeit, Güter und Dienstleistungen.
- die Förderung der Bildung von Humankapital.
- die Förderung des Austausch von Technologie und Wissen in der Region.
