Südlicher Landrücken

Der Südliche Landrücken ist eine geologisch und geomorphologisch zusammengehörige, sich von Nordwest nach Südost erstreckende Großlandschaft, die ihre Prägung im Wesentlichen in der Saale-Eiszeit erfahren hat. Er stellt ein System von Endmoränen-Staffeln, die insbesondere im Warthe-Stadium geformt wurde, dar. Zum Südlichen Landrücken zählen folgende kleinräumigere Landschaften: Harburger Berge, Hohe Heide (mit dem Wilseder Berg), Ostheide (vgl. Drawehn), Hellberge, Colbitz-Letzlinger Heide, Fläming und Lausitzer Grenzwall.

Zumindest bei den zuerst genannten niedersächsischen Landschaften geht man nach neuerer Forschung allerdings davon aus, dass die Sande und Kiese dieser Eisrandlagen im Wesentlichen schon aus dem Drenthe II-Stadium stammen und zu Höhenzügen geformt wurden. Von den Gletschern des Warthe-Stadiums wurden diese Gebiete demnach nurmehr lokal gestaucht und ansonsten umflossen.

See also: Südlicher Landrücken, Colbitz-Letzlinger Heide, Drawehn, Endmoräne, Fläming, Harburger Berge, Landschaft, Saale-Eiszeit, Wilseder Berg, Lausitzer Grenzwall