Südtirol
thumb|300px|center|Südtirol mit seinen Gemeinden, Städten und Flüssen
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Südtirol, italienisch: Alto Adige (der Begriff wurde in den 1920ern nach französischem Vorbild geschaffen: Provinz am Oberlauf der Etsch - Hochetsch), ladinisch: Sudtirol, amtlich: Autonome Provinz Bozen-Südtirol, bildet zusammen mit der Provinz Trentino die autonome Region Trentino-Südtirol im Norden Italiens, jedoch wurden im Laufe der Zeit fast alle gesetzgeberischen Befugnisse dieser Region an die beiden Provinzen übertragen. Der Name entstand im 19. Jh. als Bezeichnung für den südlichen Teil Tirols (ab Bozen). Zugleich wurde für den italienischen Teil (Bezirke Trient und Rovereto) auch der Begriff Welschtirol verwendet. Die Grenze zum österreichischen Tirol, zugleich italienisch-österreichische Staatsgrenze, verläuft am Brenner-Pass, über den, mit Brenner-Autobahn und -Eisenbahn, die wichtigste Nord-Süd-Verbindung über die Alpen führt. Etwa 2015 soll zusätzlich der Brennerbasistunnel fertiggestellt sein.
Die Hauptstadt Südtirols ist Bozen. Offizielle Amtssprachen in Südtirol sind Deutsch, Italienisch und Ladinisch.
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Land und Leute
Südtirol liegt an der "Südseite der Alpen" und vereint somit die Vorzüge eines Berglandes (besonders im Winter) mit den Annehmlichkeiten eines fast mediterranen Klimas (in den Tallagen). Zahlreiche Museen, Schlösser und Wochenmärkte werden von Einheimischen und Gästen gleichermaßen geschätzt. Bemerkenswert ist ferner, dass die Zahl der "Italiener" (italienische Sprachgruppe) in Südtirol stetig sinkt, während die Zahl der "Deutschen" (deutsche Sprachgruppe) steigt. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Vor allem aber sprechen die Südtiroler von "den Italienern" und "den Walschen", wenn sie ihre italienischsprachigen Mitbürger meinen.
Geschichte
Seit der Steinzeit besiedelt (vgl. Ötzi), war das heutige Südtirol von 59 v. Chr. bis zur Völkerwanderungszeit Teil des römischen Imperiums. Zwischen dem 6. und 9.Jh. wurde das Gebiet von den Bajuwaren besiedelt, die dort auf die Langobarden und die romanisierten Ureinwohner stießen. Als Teil des Frankenreiches und später des Heiligen römischen Reiches Deutscher Nation erlangte es strategische Bedeutung, weil es von den Straßen nach Italien durchquert wurde. Daher wurden große Teile des Landes den Bischöfen von Trient und Brixen geschenkt. Nachdem deren Verwalter, die Grafen von Tirol (vgl.: Meinhard II.), das Land unter ihre Herrschaft gebracht hatten, erhielt das Territorium zusammen mit den Talschaften nördlich des Brenners den Namen Tirol.
1363 ging die Grafschaft an die Habsburger ueber, die sie bis 1918 mit Unterbrechungen regierten. 1919 wurde Südtirol von Italien anektiert.
Weiter im Hauptartikel: Geschichte Südtirols.
Berühmte Südtiroler
Siehe Portal Südtirol/Persönlichkeiten.
Städte
Deutsche/Italienische Namen
- Bozen / (Bolzano)
- Meran / (Merano)
- Brixen / (Bressanone)
- Klausen / (Chiusa)
- Bruneck / (Brunico)
- Leifers / (Laives)
- Sterzing / (Vipiteno)
- Glurns / (Glorenza)
- Siehe auch: Liste der Orte in Südtirol
[[Bild:Villnoess St Magdalena.jpg|thumb|right|]]
Bekannte Berge und Täler
Eine Auswahl der berühmtesten Berge zu treffen, ist in einem bergigen Land wie Südtirol nicht einfach.
Der Ortler ist mit 3905m der höchste Berg Südtirols. Der Rosengarten bildet mit seinem Nachbarn, dem Schlern, ein eindrucksvolles Bild. In einem Atemzug sollte man auch die Drei Zinnen erwähnen, die sich im Osten Südtirols befinden.
Mehr Berge gibt es im Südtirol Portal
Die Haupttäler sind: Vinschgau, Etschtal, Eisacktal, und Pustertal.
Siehe auch
- Südtirol-Portal
- Südtirol-Projekt in Wikipedia
- Weinbau in Italien
Weblinks
- Südtiroler Bürgernetz
- Südtirol Tourismus Verzeichnis
- Südtiroler Dialekt
- www.geschichte-tirol.com
- Dokumentation zur Geschichte Südtirols
- Linkverzeichnis zu Südtirol / Oberitalien
