Sundance Film Festival

Das Sundance Film Festival ist ein US-amerikanisches Filmfestival, es gehört weltweit zu den grössten seiner Art. Das Festival findet jährlich in Park City und Salt Lake City, Utah statt. Es ist eine der wichtigsten Plattformen für Amerikanische und Internationale Independent Filme.

Geschichte

Das Festival wurde 1978 unter dem Namen "Utah/US Film Festival" gestartet um mehr Filmemacher nach Utah zu ziehen. Zu der Zeit bestand das Festival hauptsächlich um einige Retrospektiven zu präsentieren und Podiumsdiskussionen für Filmemacher. Es gab jedoch schon damals kleinere Vorführungen für Filme, die ausserhalb des Hollywood Systems entstanden.

Das Festival wurde von zwei Faktoren vor der Existenz als kleines, unbedeutendes Regionalfestival bewahrt. Zum ersten war dies Robert Redford. Redford selbst wohnte in Utah und wurde zum Vorstandsvorsitzenden des Festivals. So gelang es, weit mehr Aufmerksamkeit auf das Festival zu lenken, als dass dies ohne den Namen Redfords möglich gewesen wäre.

Der zweiter Faktor war die zeitliche Verlegung des Festivals von September auf den Januar, also vom Sommer in den Winter. Dies geschah angeblich auf einen Ratschlag Sydney Pollacks hin, der anmerkte, dass ein Festival in einem Skigebiet im Winter dazu führen würde, "dass Hollywood hier die Tür einrennt, um daran teilzunehmen"

Das Management wurde 1985 vom Sundance Institute, einer gemeinnützige Gesellschaft, übernommen und 1991 wurde das Festival offiziell in Sundance Film Festival umbenannt. Viele unabhängige Filmemacher verdanken ihren Durchbruch dem Festival, darunter Kevin Smith, Robert Rodriguez, Quentin Tarantino, James Wan und Jim Jarmusch. Das Festival brachte auch einige Filme ins Licht der Öffentlichkeit, wie zum Beispiel Saw, Blair Witch Project, El Mariachi, Clerks, Sex, Lügen und Video, and Napoleon Dynamite.

Weblinks

See also: Sundance Film Festival, 1978, Blair Witch Project, Clerks, El Mariachi, Filmfestival, Hollywood, James Wan, Jim Jarmusch, Kevin Smith