Svenska Kullager-Fabriken

SKF (Svenska Kullager-Fabriken) ist ein schwedischer Konzern im Bereich Wälzlager, Dichtungen und durch die Tochtergesellschaft Ovako-Steel auch im Bereich Spezialstahl. SKF hat etwa 39.000 Angestellte in 70 Ländern (2004). Der Umsatz betrug 2003 41,38 Milliarden SEK (etwa 4,5 Milliarden Euro).

Unternehmensgeschichte

SKF wurde 1907 in Göteborg gegründet, um das Pendelkugellager, eine Erfindung des schwedischen Ingenieurs Sven Wingqvist, industriell zu nutzen. Das Unternehmen wuchs schnell, und 1918 hatte SKF 12.000 Angestellte in 12 Fabriken in verschiedenen Ländern. In den folgenden Jahren wurden weitere Kugel- und Rollenlager entwickelt.

1926 wurde auch die Tochtergesellschaft Volvo AB gegründet, die Testautos herstellte und 1935 unabhängig wurde .1929 wurden deutsche Kugellagerwerke gekauft und 1931 wurde die Produktion in Schweinfurt und Stuttgart-Bad Cannstatt konzentriert. Weitere Entwicklungen wie das Axial-Pendelrollenlager 1940 und weiterer Speziallager trugen zum weiteren Wachstum bei.

Der Erwerb von Unternehmen in der eigenen Branche und von Stahlwerken sowie die Bildung von Gemeinschaftsunternehmen in China ab 1995 machten SKF zum weltweit führenden Unternehmen in seinem Bereich.

Weblinks

See also: Svenska Kullager-Fabriken, 1907, 1918, 1926, 1929, 1931, 1935, 1940, 1995, 2003