Tauberbischofsheim

Wappen Karte
140px|Wappen von Tauberbischofsheim 140px|Deutschlandkarte, Position von Tauberbischofsheim hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Main-Tauber-Kreis
Fläche: 69,31 km²
Einwohner: 13.400 (31.12.2004)
Bevölkerungsdichte: 191 Einwohner je km²
Höhe: 185 m ü. NN
Postleitzahl: 97931-97941
Vorwahl: 09341
Geografische Lage: 49° 37' n. Br.
09° 39' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: TBB
Gemeindeschlüssel: 08 1 28 115
Stadtgliederung: 7 Stadtteile/Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 8
97941 Tauberbischofsheim
Offizielle Website: www.tauberbischofsheim.de
E-Mail-Adresse: info@tauberbischofsheim.de
Politik
Bürgermeister: Wolfgang Vockel

Tauberbischofsheim ist die Kreisstadt des Main-Tauber-Kreises im Nordosten von Baden-Württemberg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Stadtgliederung

Zu Tauberbischofsheim gehören die Stadtteile Dienstadt, Distelhausen, Dittigheim, Dittwar, Hochhausen und Impfingen.

Geschichte

Die Stadt wird im Jahre 836 in der Lebensbeschreibung der Heiligen Lioba als Biscofesheim erstmals erwähnt. Die Hl. Lioba gründete hier ein Frauenkloster.

Die Vergabe der Stadtrechte an Tauberbischofsheim wird auf etwa 1240 datiert, da im Mainzer Einkünfteverzeichnis von 1248 die Stadt als civitas bezeichnet wird. Das kurmainzische Schloss war der Wohn- oder Verwaltungssitz des Stadtherren.

1866 besiegte Preußen in der Schlacht bei Tauberbischofsheim die württembergischen Truppen, die an der Seite Österreichs kämpften. Ein Denkmal an der Albert-Schweitzer-Straße erinnert an die Gefallenen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

thumb|Rathaus Tauberbischofsheim (erbaut 1865) In der vormals von einer Stadtmauer umgebenen Altstadt befinden sich das Kurmainzische Schloss aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts, das heute das Tauberfränkische Museum beherbergt, und zahlreiche Renaissance-Häuser. Die Nachfolgebauten des auf die hl. Lioba zurückgehenden Frauenklosters sind heute noch im Stadtbild vorhanden. Im sogenannten Klosterhof, der aus drei einen Hof umgebenden Gebäuden besteht, darunter dem ehemaligen Dormitorium, ist heute ein Teil der Stadtverwaltung untergebracht. Die sich zum Marktpaltz hin anschließende, der heiligen Lioba geweihte ehemalige Klosterkirche zeigt sich im Innenraum in barocker Ausstattung. Der Marktplatz wird weiterhin umgeben vom neugotischen Rathaus sowie etlichen Fachwerkhäusern. Die 1910 fertiggestellte Stadtpfarrkirche St. Martin, ebenfalls im neugotischen Stil mit barockem Turmhelm, enthält Kunstwerke aus den zahlreichen Vorgängerbauten. Darunter sind ein Altar aus der Werkstatt von Tilman Riemenschneider und eine Kopie der Tauberbischofsheimer Kreuzigung von Matthias Grünewald (das Original wurde nach Karlsruhe transferiert).

thumb|Der Türmersturm, das Wahrzeichen Tauberbischofsheims

Sport

Die Stadt wurde als Sitz des Bundesleistungszentrums für Fechtsport bekannt und ist Olympiastützpunkt für mehrere Sportarten. Athleten des Fecht-Club Tauberbischofsheim e.V. errangen bisher 21 Medaillen bei Olympischen Spielen und 228 Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften. Darunter waren u.a. Dr. Thomas Bach, Anja Fichtel, Matthias Behr und Dr. Zita Funkenhauser.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Tauberbischofsheim liegt an der Eisenbahnlinie CrailsheimAschaffenburg (DB-Linie 788), am Fluß Tauber sowie direkt an der Bundesautobahn 81. Die Stadt gehört der Verkehrsgemeinschaft Main-Tauber an. Es existiert ein Segelflugplatz: Tauberbischofsheim Hunsenberg. Ein nahegelegener Verkehrslandeplatz ist z.B. Niederstetten.

Ansässige Unternehmen

Medien

Öffentliche Einrichtungen

Tauberbischofsheim ist Garnisonstadt, Sitz der Kreisverwaltung sowie Standort meherer Landesverwaltungsbehörden, darunter ein Finanzamt. Tauberbischofsheim ist außerdem Sitz eines Amtsgerichts.

Bildung

Tauberbischofsheim verfügt über vier Grundschulen, eine Sonderschule, eine Hauptschule und eine Realschule. Es befinden sich dort zwei Gymnasien, das Matthias Grünewald Gymnasium und das Wirtschaftsgymnasium sowie ein Berufsschulzentrum.

Ehrenbürger

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks


See also: Tauberbischofsheim, 1866, 836, Ahorn (Baden), Amtlicher Gemeindeschlüssel, Amtsgericht, Anja Fichtel, Aschaffenburg