Technische Universität Braunschweig

Technische Universität

Carolo Wilhelmina zu Braunschweig

Präsident: Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Jürgen Hesselbach
Gründungsjahr: 1745
Fakultäten: 10
Institute: 110
Studierende: ca. 13000
MitarbeiterInnen: mehr als 2.600
Ausbildungsplätze: ca. 130
Webseite: www.tu-braunschweig.de

Die Technische Universität Braunschweig ist mit ihrer Gründung im Jahre 1745 die älteste technisch-naturwissenschaftliche Universität in Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Struktur

Fachbereiche

An der TU-Braunschweig gibt es 110 Institute und Seminare, die sich auf die folgenden 10 Fakultäten verteilen:

  1. Mathematik und Informatik
  2. Physik und Geowissenschaften
  3. Chemie und Pharmazie
  4. Biowissenschaften und Psychologie
  5. Architektur
  6. Bauingenieurwesen
  7. Maschinenbau
  8. Elektrotechnik und Informationstechnik
  9. Geistes- und Erziehungswissenschaften
  10. Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Präsident

Präsident der TU Braunschweig ist derzeit Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Jürgen Hesselbach ([1]). Seine Amtszeit begann am 01. Januar 2005.

Geschichte

thumb|TU-Braunschweig, altes Gebäude Die Technische Universität Braunschweig wurde 1745 durch Carl I. als Collegium Carolinum in Braunschweig gegründet. 1878 wird sie in "Herzogliche Technische Hochschule Carolo-Wilhelmina" umbenannt, 1968 erhält sie schließlich ihren aktuellen Namen "Technische Universität Carolo Wilhelmina zu Braunschweig".

Im Jahre 1894 erhält die Herzogliche Technische Hochschule Carolo-Wilhelmina eine Rektoratsverfassung. 1900 folgte die Verleihung des Promotionsrechts. 1909 erfolgte die Generelle Genehmigung des Studiums für Frauen, die auch die Zahl der Studierenden in Braunschweig stark vergößerte.

Zur Zeit des dritten Reiches 1933 verlor die Technische Hochschule durch Entlassungen und Verfolgung fast 20 % ihres Lehrkörpers, aufgrund der Gleichschaltung der Hochschulen. Durch etc. verliert die TH in der Frühzeit des NS-Regimes . 1937 wurde die TH durch Zusammenfassung der Abteilungen in drei Fakultäten (Allgemeine Wissenschaften, Bauwesen, Maschinenwesen) neu strukturiert. Nach Ende des zweiten Weltriegs 1945 nimmt die TH Braunschweig trotz 70 prozentiger Zerstörung als erste deutsche Hochschule den Vorlesungsbetrieb wieder auf.

1972 richtete die Technische Universität Braunschweig als erste niedersächsische Hochschule den Studiengang Informatik ein. 1978 folgte dann die Eingliederung der Pädagogischen Hochschule in die TU. Ebenso wurde die Präsidialverfassung eingeführt. 1987 wurde das neue Biozentrum eingeweiht. Die TU Braunschweig richtet als erste wissenschaftliche Hochschule gemeinsam mit der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung die Studiengänge Biotechnologie und Bioverfahrenstechnik ein. Zwei Jahre später, 1989, richtete die TU Braunschweig als einzige niedersächsische Hochschule vier Simultanstudiengänge des Wirtschaftsingenieurwesens ein.

Im Jahre 1990 wählt die TU als erste Technische Universität eine Frau zum Vizepräsidenten.

1995 wurde unter dem Motto "Projekt Zukunft" das 250jährige Jubiläum gefeiert. Zahlreiche Gäste, u.a. mit dem Bundespräsidenten Roman Herzog, dem amerikanischen Außenminister a.D. Henry A. Kissinger und dem Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt, gaben der TU Braunschweig die Ehre.

Studentisches Leben

An der TU Braunschweig gibt es über 70 studentische Vereinigungen, siehe [2].

Weblinks

Braunschweig Kategorie:Braunschweig

See also: Technische Universität Braunschweig, 1745, 1878, 1894, 1900, 1909, 1933, 1937, 1945, 1968