Tengen
Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Tengen. Für Tengen als Ausdruck eines Brettspiels, siehe bitte unter Go.
| Wappen | Karte |
|---|---|
| fehlt noch | 140px|Deutschlandkarte, Position von Tengen hervorgehoben |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Freiburg |
| Landkreis: | Konstanz |
| Geografische Lage: | 47° 49' n. Br. 8° 40' ö. L. |
| Höhe: | 582 m ü. NN |
| Fläche: | 61,98 km² |
| Einwohner: | 4.675 (31. Dezember 2002) |
| Bevölkerungsdichte: | 75 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 78250 |
| Vorwahl: | 07736 |
| Kfz-Kennzeichen: | KN |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 35 080 |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktstr. 1 78250 Tengen |
| Website: | www.tengen.de |
| E-Mail-Adresse: | stadt@tengen.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Helmut Groß |
Tengen ist eine kleine Stadt im Hegau im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg mit ca. 4.700 Einwohnern. thumb|250px|none|Tengen um 1920
Geschichte
Als Tengen erstmals in einer Urkunde genannt wurde gehörte es dem Bischof von Konstanz. Die Herren von Tengen erhielten in der Stauferzeit Stadtrechte und Hohe Gerichtsbarkeit. 1275 wurde die hintere Stadt verkauft, wurde habsburgisch und nach weiteren Wechseln schließlich Besitz der Deutschordenskommende Mainau. Die Vordere Stadt war jahrhundertelang in den Händen der Herren von Tengen. 1446 kam der schwäbische Städtebund mit einem Heer in den Hegau und vor Tengen, weil die Hintertengener gefürchtete Raubritter waren. Nach Verhandlungen mit den Vordertengenern durften die Schwaben Hintertengen von Vordertengen aus angreifen, wenn Vordertengen verschont würde. 1522 kam Tengen an Österreich, die hintere Burg wurde drei Jahre zuvor durch einen Brand endgültig zerstört.
Stadtgliederung
Tengen im engeren Sinne steht für drei Ortschaften: die Stadt Tengen, die Stadt Tengen-Hinterburg, die beide auf einem ca. 300 Meter langen und 60 - 90 m breiten Felssporn liegen. Zwischen den beiden liegt eine Stadtmauer und ein Graben, über den nur eine Bogenbrücke führt. Die vordere Stadt ist 200 m lang und besteht im wesentlichen aus einem Marktplatz, die Burg ist nur halb so groß, dafür hatte sie einen 32 m hohen Bergfried, der als Ruine noch heute zu sehen ist. Beide Städte hatten Marktrecht, die "Hintere Herrschaft Tengen" erhielt 1291 durch König Rudolf I. das Marktrecht. Sie konnte es aber nicht nutzen, weil für einen Markt gar kein Platz da war und weil es, da die vordere Stadt andere Herrschaften hatte als die hintere Stadt, keine eigene unabhängige Zufahrt hatte, lediglich ein Fuß- und Eselsweg führte zur hinteren Stadt hinauf. Die dritte Ortschaft ist die Gemeinde Tengen-Dorf.
Durch Eingemeindungen 1973 kamen Blumenfeld, Beuren a.R., Büßlingen, Talheim, Uttenhofen, Watterdingen, Weil und Wiechs a.R. zu Tengen.
Weblinks
Aach | Allensbach | Bodman-Ludwigshafen | Büsingen am Hochrhein | Eigeltingen | Engen | Gaienhofen | Gailingen am Hochrhein | Gottmadingen | Hilzingen | Hohenfels | Konstanz | Moos | Mühlhausen-Ehingen | Mühlingen | Öhningen | Orsingen-Nenzingen | Radolfzell am Bodensee | Reichenau | Rielasingen-Worblingen | Singen (Hohentwiel) | Steißlingen | Stockach | Tengen | Volkertshausen
