Terrorherrschaft

[[Bild:Gillray Pinnacle.png|thumb|180px|right|Der Gipfel der Freiheit (The Pinnacle of liberty), Karikatur von ]] Die Terrorherrschaft, auch bekannt als „La Terreur“ (Der Schrecken), war eine Periode der Französischen Revolution 1793-1794, die durch die brutale Unterdrückung aller als Konterrevolutionäre Verdächtigter gekennzeichnet war. Die Terrorherrschaft wurde vom Wohlfahrtsausschuss, einem Komitee von zwölf Männern, einschließlich des Führers Maximilien de Robespierre, angeführt, der später selbst seiner eigenen Terrorkampagne zum Opfer fiel.

Ursache für die Massentötungen waren mehrere, einander ablösende Verschwörungstheorien, die der Gegenseite (ob nun Loyalisten, romtreue Katholiken, Girondisten oder Anhänger Dantons) kriminelle Ziele und Methoden unterstellte, statt sie als ganz normale Interessenwahrnehmung und legitime Opposition zu begreifen.

Die Bezeichnung „Terror“ war überaus treffend gewählt. Tausende unschuldiger Bürger wurden gefoltert und getötet, manchmal für ihre politischen Anschauungen oder Aktivitäten, aber häufiger aus nichtigen Anlässen. Die Hinrichtung war normalerweise das Werk der Guillotine oder 'Madame Guillotine', wie man sie auch nannte.

Der Terror begann am 5. September 1793 mit dem Beschluss des Konvents zur Einführung von Terrormaßnahmen zur Unterdrückung konterrevolutionärer Aktivitäten. Die folgende "Terrorherrschaft" dauerte bis zum Frühjahr 1794 und forderte 35.000 bis 40.000 Todesopfer.


Siehe auch: Jakobinische Diktatur - Zeittafel zur Französischen Revolution - Nationalkonvent - Revolutionstribunal - Wohlfahrtsausschuss - Liste während der Französischen Revolution hingerichteter Personen - Terror

See also: Terrorherrschaft, 1793, 1794, 5. September, Französische Revolution, Guillotine, Jakobinische Diktatur, James Gillray, Legitimität, Liste während der Französischen Revolution hingerichteter Personen