Thea Sternheim

Thea Sternheim (* 1883 in Neuss; † 5. Juli 1971; eigentl.: Thea Bauer) war eine deutsche Autorin.

Sie heiratete sie in erster Ehe Arthur Loewenstein, den Vater ihrer ersten Tochter. Nach der Scheidung verheiratete sie sich mit Carl Sternheim, mit dem sie eine weitere Tochter und einen Sohn bekam. Noch während ihrer ersten Ehe begann sie Tagebuch zu führen, was sie bis 1971 fortführte.

Die Tagebücher I - V wurden von Thomas Ehrsam und Regula Wyss im Auftrag der Heinrich Enrique Beck-Stiftung editiert und erschienen 2002 im Wallstein Verlag Göttingen.

Thea Sternheim sammelte früh Bilder von Vincent van Gogh. Ihre Kinder von Carl Sternheim starben beide vor ihr. Noch vor der "Machtergreifung" der Nazis emigrierte sie nach Frankreich, wo sie auch nach Kriegsende weiter lebte. Ihre Tagebücher zeigen, daß sie den Gang der politischen Ereignisse schon früh vorausgeahnt hatte; sie sah deutlich, worauf die Entwicklung in Deutschland hinauslaufen würde. Nach dem Tod ihrer jüngeren Tochter Mopsa zog sie zu der älteren Tochter in die Schweiz.

Außer ihrem Tagebuch veröffentlichte sie den Roman 'Sackgassen'. Posthum wurde ihr Briefwechsel mit Gottfried Benn veröffentlicht, der auch Auszüge aus den Tagebüchern Mopsas enthält.

Dokumente

Weblinks

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Personendaten
Sternheim, Thea
Bauer, Thea [wirkl. Name]
Deutsche Autorin
1883
Neuss
5. Juli 1971

See also: Thea Sternheim, 1883, 1971, 5. Juli, Carl Sternheim, Frankreich, Gottfried Benn, Machtergreifung, Nationalsozialismus