Tibeter

Das heute ca. 6 Millionen Menschen umfassende Volk der Tibeter (Eigenbezeichnung Bodpa) lebt überwiegend im von China besetzten Tibet. Die Mehrheit der Tibeter gehört dem lamaistischen Buddhismus an. Viele Tibeter leben nomadisch in Tibet und den benachbarten Gebieten des Himalaya.

Inhaltsverzeichnis

Politische Situation

Etwa 130 000 Tibeter leben im Exil, hauptsächlich in Nepal, Indien und Bhutan. Durch von China geförderte Einwanderung (Sinisierung) nimmt der Anteil der Han-Chinesen vor allem in urbanen Zentren zu.

Die Religionsfreiheit der überwiegend buddhistischen Tibeter ist in China nicht gewährleistet. Fast alle der ursprünglich 6 000 buddhistischen Klöster Tibets wurden durch die chinesische Regierung geschlossen und zum großen Teil zerstört.

Als Angehörigen einer ethnischen Minderheit sind tibetischen Frauen offiziell zwei Kinder erlaubt.

Sprache und Kultur

Die tibetische Sprache wird der tibetoburmesischen Sprachgruppe zugerechnet. Sie wird durch die chinesische Amtssprache immer weiter aus dem öffentlichen Leben verdrängt.

Vor der chinesischen Besetzung Tibets gehörten 15-20 Prozent der Bevölkerung Klöstern an.

Siehe auch:

Tibetische Literatur, Lamaismus, [Nomaden]

Geschichte

siehe Tibet

Weblinks

See also: Tibeter, 127 v. Chr., 1950, 1959, Amtssprache, Bhutan, Buddhismus, China, Chinesische Sprache, Dalai Lama