Tiefseebecken

Tiefseebecken sind unterhalb der Meeresoberfläche liegende Becken bzw. zusammenhängende größere Gebiete der Tiefsee, die sich im Meer bzw. Ozean in über 800 m Meerestiefe befinden.

Solche Tiefseebecken werden entweder von zwei oder mehreren Schwellen eingerahmt oder sie befinden sich zwischen einer solchen Schwelle und den am Rand der Meere angrenzenden Kontinentalschelfe; teils liegen am Rand oder in den unterhalb dieser Meeresoberfläche liegenden Becken die kleinflächigen Meerestiefe und die meist langgestreckten und noch tieferen Tiefseegräben bzw. -rinnen.

Inhaltsverzeichnis

Tiefseebecken weltweit

Beispiele für im Ozean und seinen Nebenmeeren liegende Becken und Tiefseebecken (alphabetisch sortiert) sind:

Arktischer Ozean

Becken im Nordpolarmeer sind:

Atlantischer Ozean

Becken im Atlantik u.a. mit Amerikanisches Mittelmeer und Europäisches Mittelmeer sind:

Indischer Ozean

Becken im Indik u.a. mit Andamanensee sind:

Pazifischer Ozean

Becken im Pazifik u.a. mit Australasiatisches Mittelmeer und Japanisches Meer sind:

Südlicher Ozean

Im Südlichen Ozean, also im Südpolarmeer bzw. jenseits des 60. südlichen Breitengrads liegen die jeweils südlichen Bereiche dieser Tiefseebecken, die in Richtung Norden in den Atlantik, Indik bzw. Pazifik übergehen:


(* Anmerkung: Die Grenzen der ineinander übergehenden Nord- und Zentralpazifischen Becken sind insbesondere zwischen Hawaii auf dem Hawaii-Rücken und dem mexikanischen Niederkalifornien nicht eindeutig festlegbar, zumal die beiden Tiefsee-Großbecken in diesem Bereich des Stillen Ozeans nahtlos - also ohne weitere Schwellen oder Rücken - ineinander greifen. Allerdings ist das Zentralpazifische Becken in Richtung Westen u.a. durch den wuchtigen Fanning-Rücken mit der Fanning-Insel zum Nordpazifische Becken eindeutig abgegrenzt.

Siehe auch


Kategorie: Geomorphologie

See also: Tiefseebecken, Afrika, Alaska, Aleuten, Algerien, Amerikanisches Mittelmeer, Andamanen, Andamanensee, Angolabecken, Antarktis