Tierlaut

Jede menschliche Sprache hat andere Umschreibungen für die Rufe und andere Lautäußerungen vieler Tiere, die an den Laut angelehnt sind und diesen nachahmen. siehe: Interjektion.

In der deutschen Sprache sind dies unter anderem:

Tier Verb wird lautmalend wiedergegeben als
Biene summen Sum-sum
Elefant trompeten Töröö
Esel schreien I-Ah
Eule schreien Ruhh Ruhh
Frosch und Ente quaken Quak
Gans schnattern
Hahn krähen Kikeriki
Huhn gackern Gock Gock
Hirsch röhren
Hund bellen oder kläffen, zudem winseln, knurren und heulen Wau-wau oder Wuff-wuff
Katze miauen, zudem fauchen und schnurren Miau
Löwe brüllen
Kuckuck rufen Kuckuck (Dies ist ein Beispiel, wie ein Laut zu einem Bezeichner wird)
Krähe krähen Krah
Kuh muhen, auch börken Muh
Maus fiepen Fiep
Pferd wiehern
Schwein grunzen Grunz
Ferkel quieken Quiek
Taube gurren Die Wendung Ruckediku-Ruckediku ist sprichwörtlich geworden; aus dem Grimms-Märchen Aschenputtel.
Uhu Uhu
Vogel singen, piepen oder zwitschern Piep oder Tschiep
Wolf heulen
Ziege meckern oder mähen
Schaf mähen oder blöken Mäh, Bäh

Anwenden kann man dieses Wissen in dem Kinderlied: Old McDonald hat 'ne Farm oder in dem deutschen Volkslied Ein Vogel wollte Hochzeit machen.

Siehe auch

Weiterführende Links

See also: Tierlaut, Aschenputtel, Biene, Deutsche Sprache, Deutschland, Elefanten, Ente, Esel, Eule, Ferkel