Drehwaage

Eine Drehwaage (auch: Torsionswaage) benutzt man zur Messung sehr kleiner Kräfte, z.B. der Massenanziehung (Gravitation) zwischen zwei Bleikugeln oder der elektrostatischen Anziehung zwischen zwei verschieden geladenen Körpern.

Ein an einem Faden horizontal hängender Stab, an dessen Enden zwei ungeladene oder geladene Körper angebracht sind, wird beim Annähern einer Masse oder einer elektrischen Ladung aus der Ruhelage gedreht. Die Drehung ist ein Maß für die wirkende Kraft. Meistens ist sie so gering, dass sie mit Hilfe der Richtungsänderung eines von einem Spiegel an dem Faden reflektierten Lichtstrahls (Lichtzeiger) genau bestimmt werden muss. Um die Messung nicht durch Luftreibung zu beeinflussen, befindet sich die Waage in einem evakuierten Gefäß.

Das Prinzip der Drehwaage bzw. Gravitations-Waage wurde von Henry Cavendish (1731 - 1810) und Loránd Eötvös (1848 - 1919) entwickelt.

Mit der Drehwaage wurde erstmals die für die Physik und Technik (z.B. bei der Raumfahrt) sehr wichtige Gravitationskonstante (6,674 * 10 − 11 SI-Einheiten) bestimmt.

24px|Baustelle Beurteilung: Dieser Artikel ist zu unverständlich formuliert. Eine konkrete Begründung findet sich evtl. auf der Diskussionsseite des Artikels. Kannst du zu diesem Text ein Themengebiet feststellen, so weise bitte auf der Diskussionsseite des jeweiligen Portals auf die nötige Überarbeitung hin.

See also: Drehwaage, Gravitation, Gravitationskonstante, Henry Cavendish, Lichtzeiger, Loránd Eötvös, Physik, SI-Einheitensystem