Transitivität

Der Begriff Transitivität (v. lat. transitus: Übergang) bezeichnet eine Eigenschaft, die verschiedene Bedeutungen hat:

  1. In der Grammatik ist ein Verb transitiv, wenn es ein Akkusativobjekt binden kann (im Gegensatz zu einem intransitiven Verb), z.B. etwas essen, siehe Transitivität (Grammatik).
  2. In der Mathematik ist eine zweistellige Relation R transitiv, wenn aus xRy und yRz stets xRz folgt, z.B. ist die kleiner-als-Relation ganzer Zahlen transitiv (aus x<y und y<z folgt stets x<z), siehe Transitivität (Mathematik).
  3. In der Gruppentheorie ist eine Operation transitiv, wenn sie nur eine Bahn hat, also jedes Element durch ein geeignetes Gruppenelement auf jedes andere Element abgebildet wird. Die Operation heißt zweifach transitiv, wenn die Gruppe transitiv auf der Menge aller Paare operiert, sie heißt scharf transitiv, wenn jedes Element durch genau ein Gruppenelement auf ein gegebenes anderes Element abgebildet wird. Entsprechend gibt es die Begriffe dreifach transitiv, zweifach scharf transitiv etc.
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See also: Transitivität, Grammatik, Gruppentheorie, Intransitiv, Operation (Mathematik), Relation (Mathematik), Transitivität (Grammatik), Transitivität (Mathematik), Verb