Trauma

Als Trauma (v. griech. τράυμαWunde“; Pl.: Traumata, v. griech. τράυματα) wird jede von außen einwirkende Verwundung (Läsion) der körperlichen oder seelisch-psychischen Integrität bezeichnet.

Treten dabei mehrfache Schäden auf, wird auch von einer Mehrfachverletzung oder einem Polytrauma gesprochen.

Körperverletzungen werden durch physikalische oder chemische Faktoren verursacht und können u.a. weiter eingeteilt werden in

Seelische Verletzungen treten ebenfalls durch äußere Ereignisse auf. Beispiele hierfür sind: Flucht, Krieg, Kindesmisshandlung, Vernachlässigung, sexueller Missbrauch, Vergewaltigung, Mobbing, Verschüttungen bei Bergarbeitern u. v. a. m.

Vernachlässigung und/oder äußere Gewalteinflüsse wirken sich dabei negativ auf die weitere seelisch-psychische Entwicklung aus und können zu einer akuten Belastungsreaktion, posttraumatischen Belastungsstörung, Anpassungsstörung oder zur Entwicklung von Neurosen führen.

Selbstverletzendes Verhalten (SVV) ist eine psychische Störung, bei der sich die Betroffenen selbst körperliche Wunden zufügen.

Weblinks

Literatur


Siehe auch: Rehabilitation, Vergiftung, Krankheit, Kränkung


Kategorie:Medizin Kategorie:Traumatologie Kategorie:Klinische Psychologie

See also: Trauma, Akute Belastungsreaktion, Anpassungsstörung, Flucht, Integrität, Kindesmisshandlung, Krankheit, Krieg, Körper (Biologie), Körperverletzung