Treideln

[[Bild:Finowkanal-treidel.jpg|thumb|Treideln mit Zugtieren am ]] [[Bild:REPIN_Burlaki_cxe_Volga.jpg|thumb|Wolgatreidler (Gemälde von Ilja Repin)]] Treideln (oder sächs. Bomätschen) bezeichnet die Tätigkeit des Schiffziehens auf Flüssen durch Menschen, Zugtiere oder später auf kurzen Strecken (vor Schleusen) auch durch Lokomotiven. Dabei wurden die Schiffe in der Regel nur stromaufwärts gezogen und stromabwärts durch die Strömung und/oder den Wind getragen. Das Aufkommen der Ketten- und Dampfschifffahrt Mitte des 19. Jahrhunderts verdrängte den Berufsstand der Treidler. Die Pfade der Schiffszieher wurden Leinpfad, Treidelpfad oder (sächs.) Bomätscherpfad genannt.

Auch an der Wolga war das Treideln üblich. Dort wurde ein Treidler als Burlak bezeichnet. Der russische Maler Ilja Repin hat den Schiffsziehern mit seinem Bild "Die Wolgatreidler" ein Denkmal gesetzt. Außerdem gibt es ein international bekanntes Lied über die Wolgatreidler (Ej, uchnem).

Siehe auch: Panama-Kanal - Leinpfad - Treidelbahn

Mediographie

Weblinks

See also: Treideln, 19. Jahrhundert, Ahrweiler, Bomätscher, Dampfschiff, Finowkanal, Ilja Repin, Kettenschifffahrt, Leinpfad, Panama-Kanal