Trias
Trias (lateinisch: tri = drei) bezeichnet allgemein eine Besonderheit, die dadurch charakterisiert ist, dass drei bestimmte Dinge, die auch unabhängig voneinander gelten könnten, als formale Einheit (bzw. korrekt ausgedrückt als Dreiheit) gesehen werden.
Beispiele für eine Trias wären z.B.
- eine Periode der Erdgeschichte, siehe Trias (Geologie)
- eine Götterdreiheit; siehe Trias (Religion)
- "Dreiheit", wie beispielsweise "Es - Ich - Über-Ich" bei Sigmund Freud oder "Me - I - Self" bei George Herbert Mead
- eine politische Idee im 19. Jahrhundert vor der Reichsgründung, nach der neben den beiden Großmächten Preußen und Österreich die (süddeutschen) Mittelstaaten einschließlich Sachsen eine dritte Kraft bilden sollten.
- im medizinischen Bereich: Dreiheit von Symptomen (Symptomtrias), die in einem eigenständigen Syndrom zusammengefasst sind. Z.B. West-Syndrom, eine Form von Epilepsie, die sich üblicherweise durch die Dreiheit von Blitz-, Nick- und Salaam-Krämpfen äußert.
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