Trüffel
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| none|250px|Weiße Trüffel (Tuber magnatum)
Weiße Trüffel (Tuber magnatum) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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Die Trüffel (umgangssprachlich oft: Der Trüffel) ist eine Speisepilzgattung, welche unter der Erde wächst. Besonders häufiges Vorkommen in Norditalien, Kroatien, Frankreich (Périgord) und allgemein Gebieten mit besonders hohem Eichenbestand. Ein Eichenbestand, muss nicht ausschlaggebender Faktor für ein gutes Trüffelgebiet sein, wichtiger als die Baumart ist der pH Wert anzusehen, die meisten Trüffelarten lieben pH Werte im alkalischen Bereich, zumindestens die essbaren, einige wenige kommen auch in Nadelwäldern vor, daher eher geringer pH Wert, diese sind aber eher von taxonomischer phylogenetischer Bedeutung.
Es gibt ca. 240 Trüffelarten (Nicht innerhalb der Familie der Tuberaceae, die Zahl bezieht sich eher auf die Gesamtanzahl von unterirdischen Pilzen, welche aus einer Vielzahl von Familien stammen, zudem gehören auch nicht alle unterirdischen Pilze zu den Schlauchpilzen, sondern ein kleinerer Teil auch zu den Ständerpilzen (Basidiomyceten), von denen folgende Arten vorwiegend für den Verzehr Verwendung finden:
- Tuber melanosporum — Schwarze- oder Périgordtrüffel
- Tuber magnatum — Weiße oder Albatrüffel (nach der ital. Stadt Alba)
- Tuber aestivum — Sommertrüffel
- Tuber brumale — Wintertrüffel
- Tuber himalayensis — Wird in sehr kleinen Mengen im Chinesischen Teil des Himalayas geerntet und ist nicht so häufig auf dem Weltmarkt anzutreffen wie der
- Tuber sinensis
- Der Weiße Chinesische Sommertrüffel hat noch keine wissenschaftliche Bezeichnung erhalten. Dieser Trüffel sollte nicht mit dem viel teureren und weniger schmackhaften Italienischen Tuber magnatum verwechselt werden.
Der Pilz kann gezüchtet werden, es existieren seit einiger Zeit großflächige Versuche in Frankreich und einigen Süd osteuropäischen Staaten, durch inokulieren von jungen etwa einjährigen bis mehrjährigen arboretischen Gewächsen, kann der Pilz in einem spezial Substrat herangezogen werden und später auf eine Plantage ausgepflanzt werden, Neuseeland ist der führende Trüffelproduzent weltweit.
Für die Wald Suche werden "Trüffel-Schweine" eingesetzt, welche die wertvollen Pilze suchen. Der Pilz hat einen ähnlichen Duft wie das weibliche Schwein, und danach orientiert sich das Schwein bei der Suche. Es gibt auch abgerichtete Hunde, die zur Trüffelsuche eingesetzt werden. Letztere Methode hat den Vorteil, dass Hunde keine Trüffel mögen, während Schweine sie auffressen, wenn der Schweineführer nicht aufpasst. Wenn man den Trüffel durchschneidet, erkennt man die feinadrige Marmorierung, ein Kennzeichen aller echten Trüffel.
Der Trüffel ist der teuerste Pilz; ein Kilo weißer Trüffel kostet bis zu 6000 Euro. In Japan bis 15000 Euro.
| thumb|Trüffel ungewaschen | thumb|Trüffel gewaschen | thumb|Trüffel geschnitten |
Siehe auch: Trüffel (Pralinen).
Literatur
- Mayle, Peter: Trüffelträume, 2000, ISBN 3426617439 (Kriminalroman).
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