Technische Universität Dresden

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Technische Universität Dresden
Dresden University of Technology
Rektor: Hermann Kokenge
Kanzler: Alfred Post
Gründungsdatum: 1828 / 1961
Ort: Dresden, Deutschland
Trägerschaft: Öffentlich
Budget: 500 Mio. EUR (2004)
Drittmittel: 108 Mio. EUR (2004)
Semesterbeitrag: 126 EUR (2005)
Studiengebühren: n/a
Fachbereiche: 14
Studiengänge: 126
Aufbaustudiengänge: 20
Stiftungsprofessuren: 13
immatrikulierte Studenten: 34.575 (2004)
Mitarbeiter: 4000 (2004/ ohne med. Fakultät)
davon Professoren & Dozenten: 438 (2004)
Bautyp: Urbanuniversität
Anschrift des Rektorats: TU Dresden
01062 Dresden
Offizielle Website: www.tu-dresden.de
Offizielle E-Mail: E-Mail

Die Technische Universität Dresden ist mit etwa 35.000 Studierenden und knapp 4.000 Mitarbeitern die größte Hochschule der Stadt Dresden, die größte Volluniversität des Freistaats Sachsen und die größte Technische Universität in Deutschland. Ihr Studienangebot übersteigt dabei das vergleichbarer Universitäten wie der Technischen Universität Berlin oder der Technischen Universität München, die sich mehr auf die rein technischen Fächer konzentrieren. Mit 126 Studiengängen hat sie eins der breitesten Fächerspektren in Deutschland.

Die Bezeichnung "Technische Universität Dresden" (TUD) existiert erst seit 1961, die Geschichte der Universität reicht jedoch fast 200 Jahre zurück. Damit ist sie eine der ältesten technischen Hochschulen und eine der ältesten Universitäten im heutigen Sinne des Begriffs.

Inhaltsverzeichnis

Entwicklung

1828 wurde die "Technische Bildungsanstalt Sachsen" gegründet, um für die zunehmende Industrialisierung Fachkräfte in technischen Bereichen wie Mechanik, Maschinenbau und Schiffskonstruktion ausbilden zu können.

Im Gründungsjahr des Deutschen Reiches wurde sie zum Königlich-Sächsischen Polytechnikum umbenannt. Auch nichttechnische Fächer wie Geschichte oder Sprache hielten zu der Zeit Einzug. Den Status Technische Hochschule erhielt die Einrichtung mit Erlass vom 3. Februar 1890.

1952 wird die Fakultät für Verkehrswissenschaften die eigenständige Hochschule für Verkehrswesen.

1961 erfolgte dann auch die Umbenennung in die jetzige Bezeichnung "Technische Universität Dresden". Zu diesem Zeitpunkt existieren 8 Fakultäten mit über 10.000 Studenten.

Die historische Struktur der Fakultäten wurde 1968 im Rahmen der 3. Hochschulreform so gut wie aufgelöst, an ihre Stelle traten die 22 neugegründeten Sektionen. 1986 wurde die Ingenieurhochschule Dresden (IHD) mit der TU Dresden vereinigt und bildete zusammen mit der Sektion 8 - Informatik - das Informatikzentrum des Hochschulwesens der DDR, aus dem Ende 1990 die Fakultät "Informatik" gegründet wird.

Der erste freigewählte Rektor der Technischen Universität Dresden wurde 1990 Prof. Dr. rer. nat. habil. Dr.-Ing. E. h. Günther Landgraf. Er hatte an der Entwicklung der TU Dresden nach der Wendezeit massgeblichen Anteil.

Insgesamt entstehen bis Ende 1994 die folgenden Fakultäten:

Außerdem gehören noch sogenannte An-Institute zur Technischen Universität Dresden.

Kürzungen und Umstrukturierungen zeichnen sich jedoch durch die sächsischen Hochschulreformen bereits ab, gegen die im Jahre 2002 groß angelegte Proteste stattfanden.

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Neues Bibliotheksgebäude

2003 wurde das 175-jährige Jubiläum der Universität gefeiert und das neue Hauptgebäude der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek auf dem Hauptcampus eingeweiht.

Allgemeine Informationen

In Hochschulrankings insbesondere der Wirtschaftswoche schneiden meist besonders die ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge gut ab, aber auch die Medizin, Architektur, Psychologie und die Forschung der Wirtschaftswissenschaften. Gelobt werden außerdem die Unternehmerquote unter den Absolventen sowie der Finanzierungsanteil aus erworbenen Drittmitteln. Andere Fakultäten haben sich zumindest verbessert, leiden teilweise aber auch unter Haushaltssperren. Die juristische Fakultät wird beispielsweise zur Universität Leipzig ausgegliedert, Ersatz schafft nur eine private Studieneinrichtung.

Lage

Der Campus der Universität befindet sich bis auf wenige Ausnahmen im Stadtgebiet Dresdens. Der Hauptcampus liegt südlich des Zentrums überwiegend zwischen Nöthnitzer Straße, Fritz-Foerster-Platz und Münchner Platz, die medizinische Fakultät (Fetscherstraße) und die Fakultät für Informatik (Hans-Grundig-Straße) liegen in Johannstadt. Ein weiterer großer Standort der TU ist im Stadtteil Strehlen zwischen Weberplatz und Wasaplatz. Hier sind hauptsächlich die Philosophische Fakultät sowie die Fakultät Erziehungswissenschaften untergebracht. Die Fakultät für Forstwissenschaften befindet sich in der westlich von Dresden gelegenen Ortschaft Tharandt.

Seit 2005 ist der Ausbau der zwischen Hörsaalzentrum und Hauptmensa verlaufenden Bergstraße zu einem vierspurigen Autobahnzubringer abgeschlossen. Das Zentrum der Universität ist somit einem erhöhten Verkehrsaufkommen ausgesetzt.

Ab Sommersemester 2006 wird die Fakultät Informatik in ihr neues Gebäude an der Nöthnitzer Straße auf den Hauptcampus umziehen. Ihr altes Gebäude wird künftig von der Berufsakademie Dresden genutzt.

Fakultäten

Die Technische Universität Dresden weist folgende Fakultäten

sowie An-Institute aus:

Internationale Studenten

Es sind mehr als 2.500 internationale Studenten an der TU Dresden eingeschrieben. Viele von ihnen sind Chinesen - Berichten zufolge eine der höchsten Quoten von allen deutschen Universitäten. Andere ausländische Studenten stammen vor allem aus osteuropäischen Staaten, wie der benachbarten Tschechischen Republik, der Ukraine oder Russland beliebt. Durch die ERASMUS Initiative kommen Studenten aus ganz Europa nach Dresden.

Bekannte Ehrendoktoren der TU Dresden

Berühmte Ehrensenatoren der TU Dresden

Weblinks


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See also: Technische Universität Dresden, 1828, 1871, 1890, 1900, 1928, 1952, 1961, 1968, 1981