Tullnerfeld
Das Tullnerfeld (Niederösterreich) ist eine von der Donau angeschüttete Schotterfläche, die sich von Krems an der Donau im Westen bis zur Wiener Pforte ersteckt und im Norden vom Wagram und im Süden vom Wienerwald umrahmt wird.
Topographie
Das Tullnerfeld ist 48 km lang und bis zu 14 km breit. Es wird durch den Kleinen Wagram, einer ca. 2 bis 3 Meter hohen Geländestufe, die im westlichen Teil gut ausgeprägt ist, geteilt. Im östlichen Tullnerfeld ist dise Geländestufe verwaschen und kaum sichtber.
Wirtschaft
Bedeutende Städte mit Industrie sind Stockerau, Korneuburg, Tulln und Krems.
Mit Donaukraftwerken in Altenwörth und Greifenstein, kalorischen Kraftwerken in Dürnrohr, Theiß und Korneuburg und dem nie in Betrieb gegangenen Kernkraftwerk in Zwentendorf spielt das Tullnerfeld eine wichtige Rolle in der Energieproduktion.
Kultur
Kulturelle Zentren sind Krems (Kunst.Halle, Karikatur-Museum), Tulln (Minoritenkloster, Donaubühne), Schloss Grafenegg (Adventmarkt, Ausstellungen), Schloss Thürnthal (Ausstellungen, Konzerte) und Schloss Atzenbrugg (Schubertiaden).
