Lubań
| Lubań | |
| 120px|Wappen von Lubań | Karte fehlt noch |
| Basisdaten | |
|---|---|
| Staat: | Polen |
| Woiwodschaft: | Niederschlesien |
| Landkreis: | Lubański |
| Einwohner: | 22.900 (2002) |
| Fläche: | 16,12 km² |
| Höhe: | 212 m ü. NN |
| Postleitzahl: | |
| Telefonvorwahl: | |
| Geografische Lage: | 51° 07' n. B. 15° 18' ö. L. |
| KFZ-Kennzeichen: | DLB
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| Wirtschaft & Verkehr | |
| Zweige: | |
| Verkehrsweg: | |
| Nächster int. Flughafen: | |
| Stadtverwaltung | |
| Bürgermeister: | |
| Adresse: | |
| Homepage: | www.luban.pl |
| E-Mail: | |
Lubań [ˈlubaɲ] (deutsch Lauban) ist eine polnische Kreisstadt (Powiat Lubański) in der Woiwodschaft Niederschlesien. Lauban liegt am nördlichen Abhang des Isergebirges am Ufer des Flusses Queis im seit 1945 polnischen Teil der Oberlausitz. Die Stadt umfasst 16 km² und hat 22.900 Einwohner (Stand 2002). Sie gehört der Euroregion Neiße an.
Stadtrecht erhielt Lauban in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Seit 1346 war die Stadt Mitglied im Oberlausitzer Sechsstädtebund. Als um 1540 die Bürger der Stadt die Reformation annahmen, blieb das Magdalenerinnen-Kloster katholisch. Fortan teilten sich die evangelischen Bürger und die katholischen Nonnen die Kirche. Lauban war damit neben Bautzen die zweite Stadt in der Oberlausitz, in der es eine Simultankirche gab, die Protestanten und Katholiken gemeinsam nutzten.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Lauban zu 60 Prozent zerstört. Im Februar 1945 war die Stadt bereits von der Roten Armee eingenommen worden, wurde aber von den Deutschen noch einmal zurückerobert. Deshalb inszenierte der Reichspropagandaminister Joseph Goebbels in Lauban seinen letzten Wochenschauauftritt mit den üblichen Durchhalteparolen. Nachdem die Deutschen die Stadt endgültig verloren hatten, wurde die deutsche Bevölkerung vertrieben.
Deutsche Partnerstadt von Lubań ist Löbau, die ebenfalls zum Oberlausitzer Sechsstädtebund gehörte.
Gmina
Die Gmina (Großgemeinde) Lubań umfaßt ein Territorium von 142 km² und hat 6330 Einwohner. Zu ihr gehören folgende 12 Orte:
- Henryków Lubański (Katholisch Hennersdorf, 1937-39 Hennersdorf, 1939-45 Ziethen-Hennersdorf)
- Kościelnik (Holzkirch)
- Kościelniki Dolne (Nieder Steinkirch)
- Mściszów (Seifersdorf)
- Nawojów Łużycki (Sächsisch Haugsdorf)
- Olszyny (Nieder Langenöls)
- Pisarzowice (Schreibersdorf)
- Radogoszcz (Wünschendorf)
- Radostów Dolny (Nieder Thiemendorf)
- Radostów Górny (Ober Thiemendorf)
- Radostów Średni (Mittel Thiemendorf)
- Uniegoszcz (Alt Bertelsdorf, 1936-45 Bertelsdorf)
Die Stadt Lubań ist nicht Teil der Gmina Lubań, sondern bildet eine eigenständige Stadtgemeinde (Miasto).
Weblinks
- Homepage der Stadt Lubań
- http://www.lauban.net/indexf.htm Website mit Vorkriegsaufnahmen der Stadt
Kategorie:Ort in Polen
Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien
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