Ulrich von Jungingen
Ulrich von Jungingen (* um 1360; † 15. Juli 1410 gefallen) wurde 1407 als Nachfolger seines Bruders Konrad von Jungingen einstimmig zum Hochmeister des Deutschen Ordens gewählt. Er führte das Heer des Ordensstaates in die Schlacht bei Tannenberg, in der er mit den meisten Rittern des Ordens fiel.
Ulrich von Jungingen wird als tugendhaft und tüchtig beschrieben, ein klassischer Ritter des Mittelalters. So verzichtet er zu Beginn der Schlacht bewusst darauf, den Überraschungsmoment zu nutzen und die Feinde anzugreifen, bevor sie sich zur Schlacht formieren können. Stattdessen lässt er dem polnisch-litauischen König Ladislaus II.-Jagiello durch einen Boten zwei Schwerter überbringen, was traditionell unter Rittern als Aufforderung zur Schlacht galt.
| Vorgänger Konrad von Jungingen | Hochmeister des Deutschen Ordens 1407-1410 | Nachfolger Heinrich von Plauen |
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| Personendaten | |
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| NAME | Ulrich von Jungingen |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | |
| GEBURTSDATUM | um 1360 |
| GEBURTSORT | |
| STERBEDATUM | 15. Juli 1410 |
| STERBEORT | |
