Umwälzpumpe
Heizungs-Umwälzpumpe
In einer Heizungsanlage, die jenige Pumpe, die das erwärmte Wärmeträgermedium (in der Regel Wasser) in Richtung der Heizkörper fördert und gleichzeitig das dort abgekühlte Wasser aus dem Rücklauf wieder zurück führt um es in der Heizung erneut zu erwärmen. Dieser Kreislauf wird als Heizkreis bezeichnet.Um Wasser in Heizungsanlagen umzuwälzen, sind ausschließlich Kreiselpumpen geeignet. Je nach Konstruktion von Heizungs-Umwälzpumpen unterscheidet man Nassläufer- und Trockenläuferpumpen. Trockenläuferpumpen werden für größere Leistungen eingesetzt. Der Elektromotor ist am Pumpengehäuse angeflanscht. Die Pumpenwelle ist abgedichtet mit einer Stopfbüchse oder mit einer Gleitring-Wellenabdichtung. Regelmäßige Wartung ist notwendig..Ein Gebäude kann in mehrere Heizkreise unterteilt sein. Die Umwälzpumpe unterstützt das thermische Auftriebsverhalten des erwärmten Wassers. Umwälzpumpen können meist in 3 Stufen geregelt werden; jedoch sind bereits auch sogenannte differenzdruckgeregelte Umwälzpumpen am Markt, die ihre Leistung dem Bedarf an umgewälzten Wasser automatisch anpassen. Weiterhin gibt es besonders energiesparende Modelle mit einem elektrischen Leistungsbedarf unter 10 Watt, die im Anschaffungspreis allerdings erheblich teurer sind als konventionelle Umwälzpumpen mit 40-100 Watt und sich deshalb oft erst nach vielen Jahren amortisieren.
Solar-Umwälzpumpe
In einer thermischen Solaranlage wird ein frostsicheres Wärmeträgermedium mittels einer Umwälzpumpe bei ausreichender Sonneneinstrahlung in die Sonnenkollektoren gepumpt, um die Wärmeenergie dann in einem Pufferspeicher zwischenzuspeichern bzw. zur Brauchwassererwärmung zu nutzen. Spezielle Solar-Umwälzpumpen sind oft hitzeresistenter konstruiert, da die Sonnenkollektoren das Wärmeträgermedium im Extremfall auf über 200 Grad Celsius erhitzen können.
