Universität Karlsruhe (TH)
| none|100px|Universität Karlsruhe (TH) | |
| Universität Karlsruhe (TH) | |
|---|---|
| Rektor: | Prof. Dr. sc. tech. Horst Hippler |
| Gründungsjahr: | 1825 |
| Ort: | Karlsruhe (Baden-Württemberg) |
| Studiengänge: | 44 |
| Fakultäten: | 11 |
| immatrikulierte Studenten: | 17.666 (30.11.2004) |
| Frauenquote: | ca. 27% |
| Mitarbeiter: | 3.987 |
| davon wissenschaftliche Mitarbeiter: | 2.295 |
| Anschrift des Rektorats: | Kaiserstraße 12 76131 Karlsruhe |
| Website: | www.uni-karlsruhe.de |
Die Universität Karlsruhe (TH), auch Fridericiana genannt, ist die älteste Technische Hochschule in Deutschland.
| Inhaltsverzeichnis |
Fakultäten
- Mathematik
- Physik
- Chemie und Biowissenschaft
- Geistes- und Sozialwissenschaften
- Architektur
- Bauingenieur-, Geo- und Umweltwissenschaften
- Maschinenbau
- Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik
- Elektrotechnik und Informationstechnik
- Informatik
- Wirtschaftswissenschaften
Geschichte
thumb|Das alte Hauptgebäude Die Universität Karlsruhe wurde durch Großherzog Ludwig von Baden am 7. Oktober 1825 als Polytechnikum in Karlsruhe nach dem Vorbild der École Polytechnique in Paris gegründet.
1865 wurde das Polytechnikum durch Großherzog Friedrich I. zur Technischen Hochschule erhoben, woher auch der seit 1902 getragene Beiname "Fridericiana" rührt.
1900 wurde das Promotionsrecht eingeführt.
1904 ließ die Universität als erste Hochschule in Deutschland eine Frau zu einem ordentlichen Studium zu
1967 wurde die Technische Hochschule Fridericiana durch ein entsprechendes Landesgesetz Baden-Württembergs in "Universität Karlsruhe" umbenannt. Aufgrund des Bestrebens des Großen Senats wurde die Bezeichnung "Technische Hochschule" als Zusatz beibehalten.
center|thumb|600px|Audimax am Forum
Schwerpunkte in der Forschung
Die Universität hat Forschungsschwerpunkte in der Informatik wie sich z.B. in den Sonderforschungsbereichen Informationstechnik in der Medizin: "Rechner- und sensorgestützte Chirurgie", Humanoide Roboter – Lernende und kooperierende multimodale Roboter und Computergestütze Theoretische Teilchenphysik oder dem deutsch-französischen Institut für Automation und Robotik zeigt.
Daneben ist auch die Nanotechnik durch das DFG-Forschungszentrum Centrum für Funktionelle Nanostrukturen sowie den Sonderforschungsbereich Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung von urgeformten Mikrobauteilen aus metallischen und keramischen Werkstoffen stark vertreten.
Im Stern Ranking-2004 in der Kategorie 'Forschung' konnte sich das Fach Germanistik in der Spitzengruppe der besten 20 Germanistiken platzieren (Kriterien: Promotionen, Publikationen und eingeworbene Fördermittel für die Forschung).
Persönlichkeiten & Alumni
Prominente Persönlichkeiten
- Johann Gottfried Tulla (Mitgründer)
- Fritz Haber
- Heinrich Rudolf Hertz
- Robert Lauterborn
- Otto Lehmann
- Ferdinand Redtenbacher
- August Thyssen
- Bernhard Howaldt
- Emil von Škoda (Škoda)
- Hans Leussink (Ordinarius für Grundbau, Tunnelbau und Baubetrieb, Bundesminister a.D.)
- Edward Teller ("Vater" der Wasserstoffbombe)
- Egon Eiermann
Berühmte Ehrendoktoren
- Carl Benz (verliehen am 25. November 1914)
- Hans-Werner Hector (verliehen im Nov. 2003 von der Fakultät für Mathematik)
- Tomi Ungerer (verliehen im Feb. 2004 von der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften)
Rektoren
- 1968 - 1983 Professor Dr. Dr.-Ing. h. c. Heinz Draheim
- 1983 - 1994 Professor Dr. Dr. h.c. Heinz Kunle
- 1994 - 2002 Professor Dr. Sigmar Wittig
Aktueller Rektor der Universität ist
Campus & Studentenleben
Denkmalschutz an der Universität
thumb|altes Stadion "Das alte Stadion" wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Alke (*1885 - +1967) in den Jahre 1925 bis 1930 erbaut, im Jahr 1934 wurden die Arbeiten zum ersten freitragenden Tribünendach der Welt vollendet. Die Sporthalle wird heute noch vom Sportinstitut verwendet. In den Außenflügeln des Stadions sind Übungsräume für die Studenten der Architektur und der Arbeitskreis Kultur und Kommunikation untergebracht. Wie ursprünglich vorgesehen wird die Sporthalle immer noch für kulturelle Veranstaltungen verwendet.
thumb|Bibliothek Ebenfalls denkmalgeschützt ist die Universitätsbibliothek, bei der das Magazin im Gegensatz zur üblichen Bauweise in den obersten Stockwerken untergebracht ist.
Studentisches
Bis 1977 existierte die Verfasste Studierendenschaft auch an der Universität Karlsruhe. Unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung wurde sie damals von der Landesregierung unter Ministerpräsident Hans Filbinger (CDU) verboten. An ihre Stelle trat eine Unabhängige Studierendenschaft, welche weitgehend die bisherigen demokratischen Strukturen übernahm. Heute existiert ein parlamentarisches System mit einem Studierendenparlament und einem Unabhängigen Studierendenausschuss als ausführendem Organ. Daneben gibt es im unabhängigen Modell 11 Fachschaften, welche Studenten auf Fakultätsebene vertreten. Die rechtliche Organisationsform ist dabei jeweils ein eingetragener Verein.
Eine Besonderheit sind die selbstverwalteten, vom Studentenwerk unabhängigen Wohnheime wie das Hans-Dickmann-Kolleg, das Hans-Freundenberg-Kolleg oder die Insterburg.
Sonstiges
- Am 2. August 1984 wurde an der Uni Karlsruhe Deutschlands erste E-Mail empfangen.
- Die Universität Karlsruhe übernahm ab Januar 1994 für drei Jahre die Verwaltung und Registrierung der .de-Domains. Der technische Betrieb wurde bis 1999 durch die Universität durchgeführt.
Weblinks
- Offizielle Homepage
- "Studierendenvertretung" (UStA)
- Das HaDiKo, das wohl größte selbstverwaltete Studentenwohnheim Deutschlands
- kalenderblatt.de: Erste Technische Hochschule in Deutschland
- http://www.campus-germany.de/german/4.21.3.15.html
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