Unruhe
Die Unruhe bezeichnet eine Veränderung im Bereich der Affektiviät und Antrieb.
Die Affektverschiebungen gehen in der Regel in Richtung Unsicherheit und Angst. Mit Zunahme der Angst steigt das Gefühl der Unruhe, Getriebenheit und Unrast. Unruheerscheinungen sind allgemein als psychische und psychomotorische zu klassifizieren.
Die Unruhe tritt auch auf:
- nach Schlafentzug bei neurasthenischer Symptomatik
- bei Schlafmittelentzug nach längerem Abusus
- bei Depressionen
- bei beginnenden Schizophrenien
- bei deliranten exogenen Psychosen
- bei organischem Hirnabbau
Einer Unruhe mit Vielgeschäftigkeit begegnet man bei der Manie. Eine Reihe von Medikamenten wie Koffein, Stimulanzien u.ä. können als Nebenwirkungen das Gefühl von Unruhe und Unrast aufweisen.
Für den Taktgeber einer mechanischen Uhr siehe Unruh (Uhr)
