Unterägeri
| Wappen | |
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| 98px|Wappen von Neuheim
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| Basisdaten | |
| Kanton: | Zug |
| Bezirk: | (Zug kennt keine Bezirke) |
| BFS-Nr.: | 1709 |
| PLZ: | 6314 |
| Koordinaten: | 47° 8' n. Br. 8° 35' ö. L. |
| Höhe: | 727 m ü. M. |
| Fläche: | 27.10 km² |
| Einwohner: | 7502 (1. Januar 2005) |
| Website: | www.unteraegeri.ch |
| Karte | |
| 299px|Karte von Neuheim
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Unterägeri ist eine Gemeinde des Kantons Zug in der Schweiz.
| Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Unterägeri befindet sich am westlichen Ende des Ägerisees (Seespiegel 724 m ü.M.) am Lauf der Lorze, südwestlich der Stadt Zug. Das alte Dorf (Oberdorf) liegt am Fuss des Wilerbergs, etwas abgerückt vom Seeausfluss, an der alten Strasse von Zug nach Schwyz. Das Dorf entwickelte sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts zum Wohngebiet einer grossteils in den nahen städtischen Agglomerationen arbeitenden Bevölkerung.
Gewässer
Der Ägerisee liegt im Ägerital und grenzt natürlich an Unterägeri. Vom Hürital hinten kommt der Hüribach und fliesst in den See und beim Seminarhotel fliesst er als Lorze wieder aus dem See.
Geschichte
Die politische Gemeinde Unterägeri besteht erst seit 1798. Die Geschichte von Unterägeri, früher Wilägeri oder Wilen genannt, beginnt aber früher.
Die Spuren menschlicher Besiedelung des Ägeritals lassen sich bis etwa 2000 v. Chr. in die Jungsteinzeit zurückverfolgen. Orts- und Flurnamen, sowie vereinzelte Bodenfunde geben Hinweise auf die frühesten Bewohner.
Im 6. Jahrhundert besiedeln die von Norden in die Schweiz eindringenden Alemannen das Ägerital. Das Ägerital wechselt in der Folge einige Male den Besitzer und gehört zu Teilen dem Fraumünsterkloster in Zürich, dem Kloster Einsiedeln und den Habsburgern.
Am 15. November 1315 ziehen habsburgische Truppen von Zug aus das Ägerital hinauf gegen die Eidgenossen. Bei Morgarten am Ägerisee kommt es schliesslich zur Schlacht, die mit einer vernichtenden Niederlage der Habsburger endet.
1352 treten Stadt und Amt Zug und damit auch das Ägerital der Eidgenossenschaft bei, aber erst Ende des 17. Jahrhunderts sind die Leute aus dem Ägerital frei von allen habsburgischen und klösterlichen Besitzansprüchen.Es folgt die kirchliche und politische Loslösung Unterägeris von Oberägeri.
Im 19. Jahrhundert beginnt in Unterägeri die Industrialisierung, welche die Wasserkraft der Lorze nutzt. Mit der Industrialisierung steigt die Bevölkerungszahl stark an. Die Entwicklung von Unterägeri zu einem Kurort gegen Ende des 19. Jahrhunderts kompensiert den einsetzenden langsamen Niedergang der Industrie.
Nach dem 2. Weltkrieg setzt nach langer Stagnation wieder ein sprunghaftes Bevölkerungswachstum ein, so dass sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Bevölkerungszahl von Unterägeri verdoppelt.
Weblinks
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