Usedom (Stadt)
| Wappen | Karte |
|---|---|
| 140px|Wappen fehlt | 140px|Lage von Stadt Usedom in Deutschland |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern |
| Landkreis: | Ostvorpommern |
| Fläche: | 38,57 km² |
| Einwohner: | 1953 (31. Dezember 2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 51 Einwohner/km² |
| Höhe: | 0,5 m ü. NN |
| Vorwahl: | 038372 |
| Kfz-Kennzeichen: | OVP |
| Geografische Lage: | 53° 52' n. Br. 13° 55' ö. L. |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 59 097 |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Markt 117406 Usedom |
| Website: | http://www.stadtinfo-usedom.de/ |
| E-Mail-Adresse: | stadtinfo.usedom@t-online.de |
| Politik | |
| Bürgermeisterin: | Anette Zeng |
Stadt Usedom ist eine Stadt südlich der Ostseeküste auf der Insel Usedom im sogenannten Achterland gelegen, direkt Ufer des Stettiner Haffs. Die Gemeinde wird vom Amt Usedom-Süd mit Sitz in der Stadt verwaltet.
| Inhaltsverzeichnis |
Geografie und Verkehr
Durch die Stadt Usedom führt die Südanbindung der Insel Usedom ( B110 ). Bis 1945 hatte die Stadt einen Bahnhof an der Strecke Ducherow-Swinemünde, welcher heute das Naturparkzentrum der Insel Usedom beherbergt. Usedom hat einen kleinen Hafen am Usedomer See, der eine schmale Verbindung (die "Kehle") zum Stettiner Haff besitzt. thumb|280px|left|Lage von Stadt Usedom im Landkreis Ostvorpommern
Ortsteile
- Gellenthin
- Gneventhin
- Karnin
- Kölpin
- Mönchow
- Ostklüne
- Paske
- Usedom
- Vossberg
- Welzin
- Westklüne
- Wilhelmsfelde
- Wilhelmshof
- Zecherin
Geschichte
Der Name der Stadt Usedom leitet sich aus dem slawischen "uznam" - Mündung ab. Die Region ist seit der Jungsteinzeit besiedelt und seit dem 8. bis 9. Jahrhundert durch Slawen, die auf dem heutigen Schloßberg eine Burg errichteten. Anfang des 12 Jahrhunderts wurde der Ort von den Dänen zerstört. 1128 nahm in der westpommerische Landtag, das Christentum an, kurz darauf wurde bei der Stadt ein Prämonstratenserkloster errichtet. Im 13. Jahrhundert begann im Zuge der Ostkolonisation die deutsche Besiedlung von Usedom. Am 23. Dezember 1298 erhielt Usedom das Lübische Stadtrecht. Bei einen Großbrand 1475 und 1688 brannte die Stadt komplett nieder. Nach dem Westfälischen Frieden im Jahr 1648 wird Usedom wie ganz Pommern schwedisch, nach 1720 preußisch. Von 1720 - 1806 und ab 1815 war die Stadt preußisch. Seit 1876 hat die Stadt einen Eisenbahnanschluß. 1934 entstand bei Karnin ein Eisenbahnhubbrücke, die leider im Zweiten Weltkrieges zerstört wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieges gehörte der Ort erst zum Land Mecklenburg, seit 1952 zum Bezirk Rostock und seit 1990 zum Land Mecklenburg-Vorpommern.
Sehenswürdigkeiten
Sehenswert sind das Anklamer Tor, die Marienkirche, der Schlossberg mit einem Denkmal welches an die durch Otto von Bamberg durchgeführte Reformation 1128 erinnert. Und der Rest der Hubbrücke Karnin / Zecherin. Außerdem befindet sich im alten Bahnhof der Stadt das Naturparkzentrum mit sehr interessanten Ausstellungen rund um die Natur der heimischen Areale.
Weblinks
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Kategorie: Ort in Mecklenburg-Vorpommern
