Vierzehnheiligen

thumb|Frontansicht der Basilika

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Gnadenaltar

Die Basilika Vierzehnheiligen bei Staffelstein ist eine der bekanntesten Wallfahrtskirchen in Oberfranken. Das von Balthasar Neumann gebaute Gotteshaus ist den heiligen Vierzehn Nothelfern geweiht und empfängt etwa eine halbe Million Besucher pro Jahr.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte der Wallfahrt

Nach mehreren Erscheinungen 1445 und 1446 und einer Wunderheilung an einer Frau gab die Zisterzienserabtei Langheim dem Drängen nach und errichtete für die sofort einsetzende Wallfahrt eine Kapelle zu Ehren der vierzehn Nothelfer. Die Wallfahrt blühte in der Folge auf und nach den Zerstörungen während des Bauernkrieges 1525 und des Dreißigjährigen Krieges wurde jeweils eine größere Kirche errichtet.

Geschichte der Basilika

thumb|Innenansicht Im Auftrag von Abt Stephan Mösinger plante Balthasar Neumann die Basilika und leitete den Bau von 1743 bis zu seinem Tod 1753. Der Bau wurde 1772 vollendet. Nach der Säkularisation 1803 mussten die, die Wallfahrt betreuenden, Zisterzienser ihr Kloster verlassen, welches teilweise zerstört wurde. Auch wurde die Wallfahrt durch den Staat verboten. Nach einem Blitzeinschlag verbrannten 1835 die Orgel, der Dachstuhl und die beiden Türme. 1839 beauftragte König Ludwig I. von Bayern die Franziskaner mit der Betreuung der Wallfahrt, die auch die Kirche wieder instandsetzten. Im Laufe des 20. Jahrhunderts folgten noch weitere Renovierungsarbeiten.

Die vierzehn Nothelfer

thumb|Verkehrskarte aus dem Jahr 1912 mit Vierzehhnheiligen bei Staffelstein Zu den vierzehn Heiligen zählen:

3 Bischöfe:

3 Märtyrerinnen / Jungfrauen

3 Ritter:

1 Arzt

1 Mönch

1 Diakon

1 Knabe

Der Träger des Christuskindes:

Weblinks

See also: Vierzehnheiligen, 1445, 1446, 1525, 1743, 1753, 1772, 1803, 1835, 1839