Vijaya Lakshmi Pandit
Vijaya Lakshmi Pandit (* 18. August 1900, † 1. Dezember 1990) war ein indische Politikerin und UNO-Diplomatin.
Im Jahr 1953 wurde sie zur Präsidentin der 8. Sitzungspersiode der UN-Generalversammlung gewählt und war damit die erste von bisher zwei Frauen, die diese Funktion ausgeübt haben.
Die Chefin der indischen Delegation wurde in eine der prominentesten Familien des Landes geboren. Ihr Vater war der ehemalige Präsident des indischen Nationalkongress und ihr Bruder ist Vize-Präsident des Justizrates und zuständig für auswärtige Angelegenheiten.
Vijaya Lakshmi Pandit wurde von einer Hauslehrerin und Privatlehrern unterrichtet. Sie spielte eine führende Rolle in der Politik ihres Landes, sie war aber auch dreimal wegen zivilen Ungehorsams gegenüber der Regierung im Gefängnis.
1937 wurde sie zum Mitglied der einer gesetzgebenden Versammlung für die vereinigten Provinzen berufen und wurde danach Ministerin für lokale Selbstverwaltung und Gesundheit. Sie hielt diese Position bis 1939 inne, dann wurde ihre Partei von der Regierung abgewählt. Im Jahr 1946 wurde sie in der selben Position wiedergewählt.
Sie war außerdem von 1941 bis 1943 Präsidentin der landesweiten Frauenkonferenz und gründete eine Konferenz zum landesweiten Schutz von Kindern.
| Personendaten | |
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| NAME | Pandit, Vijaya Lakshmi |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | indische Politikerin und UNO-Diplomatin |
| GEBURTSDATUM | 18. August 1900 |
| GEBURTSORT | |
| STERBEDATUM | 1. Dezember 1990 |
| STERBEORT | |
