Virgil Thomson

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Virgil Thomson, Aufnahme von Carl Van Vechten, 1947

Virgil Thomson (* 25. November 1896 in Kansas City, Missouri; † 30. September 1989 in New York) war ein US-amerikanischer Komponist.

Leben

Thomson studierte an der Harvard University und später bei Nadia Boulanger in Paris. Dort kam er unter anderem mit der Groupe des Six und Pablo Picasso in Kontakt. 1940 ließ er sich in New York nieder. Von 1940 bis 1954 schrieb er als Musikkritiker für die New York Herald Tribune. Er verfasste auch mehrere Bücher, darunter eine Autobiographie.

Werk

In den 1930er Jahren arbeitete Thomson als Theater- und Filmkomponist. Sein erster Filmauftrag war The Plow That Broke the Plains (finanziert von der United States Resettlement Administration). 1949 gewann er den Pulitzer Preis für Musik mit seiner Filmmusik zu Louisiana Story, die er auch zu 2 Konzertsuiten umarbeitete.

Gertrude Stein, mit der er befreundet war, schrieb die Libretti zu zwei seiner drei Opern: Four Saints in Three Acts sowie The Mother of Us All.

Zu seinen weiteren Werken zählen Orchesterkompositionen (u.a. 3 Sinfonien, Konzert für Flöte, Harfe, Streicher und Schlagzeug, Cellokonzert), Klavier- und Kammermusik sowie Vokalwerke (u.a. 3 Messen und ein Requiem). Als Komponist beeinflusste er beispielsweise Aaron Copland.

Weblinks

Virgil Thomson Foundation

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Personendaten
Thomson, Virgil
US-amerikanischer Komponist
25. November 1896
Kansas City, Missouri
30. September 1989
New York

See also: Virgil Thomson, 1896, 1989, 25. November, 30. September, Aaron Copland, Gertrude Stein, Groupe des Six, Harvard University