Virtuelle Präsenz

Virtuelle Präsenz heißt, auf Webseiten sichtbar zu sein und eine Kommunikationsmöglichkeit mit anderen präsenten Teilnehmern zu haben.

Die Open Source Software des „Jabber Virtual Presence Project“ ermöglicht die Nutzung der virtuellen Präsenz für Privatpersonen. Zweck ist die Besetzung der virtuellen Öffentlichkeit durch die Menschen, die sich im Internet bewegen. Auf Grund von gemeinsamen Interessen begegnen sich die Teilnehmer, wenn sie zur selben Zeit die selbe Webseite besuchen. Dann sind sie füreinander sichtbar und können direkt ohne Chatraum kommunizieren. Das JabberVP Projekt erweitert das Social Networking auf das gesamte Web, unabhängig von Websites und deren Besitzer. Es ermöglicht spontane Zusammenkünfte ohne vorheriges Austauschen von Adressen.

Die virtuelle Präsenz ermöglicht die Bildung von Communities unabhängig von Webseiten, Foren oder Channels. Sie stellt die Technologie zur Verfügung, virtuelle Communities ebenso zu betreiben, wie in der realen Welt, nämlich unabhänging von einem bestimmten Ort. Communities können wandern und sich temporär auf unterschiedlichen Locations zusammenfinden.

Das Jabber VPP ist ein verteiltes System, das keine zentrale Anmeldung erfordert. Wie beim IRC kann jeder einen eigenen Server einrichten und konfigurieren.

In den Anfängen des Internet-Booms haben sich bereits einige Start-ups mit Diensten und Werkzeugen zur Nutzung der virtuellen Präsenz beschäftigt. Zu Ihnen gehörten beispielsweise Gooey, Odigo, Cahoots und LLuna.

Die Idee der Fortsetzung des realen Lebens auf die virtuelle Welt geht vermutlich zurück auf Science-Fiction-Romane, wie „Snow Crash“ von Neal Stephenson und „Neuromancer“ von William Gibson.

Weblinks

Client Software für Virtuelle Präsenz

Siehe auch

See also: Virtuelle Präsenz, Chat, Community, Internet Relay Chat, Jabber, Neal Stephenson, Netzkultur, William Gibson, Präsenz