Vom Winde verweht
Vom Winde verweht ist ein Roman von Margaret Mitchell, der im Süden der USA während des Bürgerkriegs spielt (Originaltitel: "Gone with the wind"). Der Roman wurde 1939 verfilmt (siehe Vom Winde verweht (Film)).
Die Story
Die auf der Baumwollplantage Tara bei Atlanta aufgewachsene Scarlett O'Hara liebt Ashley Wilkes, der jedoch seine Kusine Melanie Hamilton zum Altar führt. Aus Trotz heiratet Scarlett Melanies Bruder Charles. Die Männer ziehen in den beginnenden Bürgerkrieg und Charles stirbt in den ersten Gefechten. In der Hoffnung, Ashley wieder zu sehen, zieht Scarlett nach Atlanta und trifft dort auf den Abenteurer Rhett Butler.
Als die Truppen der Nordstaaten vor Atlanta stehen, flieht sie mit Melanie, der sie gerade bei der Geburt von Ashleys Sohn beigestanden hat, in die vom Krieg verwüstete Heimat. Scarletts Mutter ist mittlerweile gestorben, ihr Vater deswegen geistig verwirrt und so schwört sie, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und nie wieder hungern zu wollen: Sie entscheidet sich, den Familienbesitz Tara wieder aufzubauen. Um Schulden bezahlen zu können, heiratet sie den reichen Verlobten ihrer Schwester und entwickelt sich zu einer gierigen Geschäftsfrau.
Als sie überfallen wird, nimmt ihr Mann an einem Racheakt teil, der ihn das Leben kostet, Ashley wird dabei verwundet. Rhett macht der vom schlechten Gewissen geplagten Scarlett mitten in der Trauerzeit einen Antrag und sie nimmt an. Die Ehe ist allerdings von Anfang von ihrer Liebe zu Ashley belastet. Nach der Geburt von Tochter Bonnie verbannt sie ihn aus dem Schlafzimmer, bis er sie betrunken vergewaltigt.
Nach einer Fehlgeburt bei einem Streit stirbt Bonnie bei einem Reitunfall und Melanie im Kindbett. Nach ihrem Begräbnis verläßt Rhett Scarlett, die mittlerweile ihre Liebe zu ihm erkannt hat. Aber sie hat noch Tara und morgen ist auch noch ein Tag ...
Kategorie:Literarisches Werk
