Vorlauftemperatur

Temperatur in der Heizungstechnik. Mit der Vorlauftemperatur bezeichnet man die Temperatur eines Wärmemediums (z.B.:Wasser)nach dem Erhitzen durch eine Wärmequelle (z.B.:Solarkollektor,Gasheizung) das in das Verteilersystem (z.B. Rohrleitung) geleitet wird. Das Wärmemedium erreicht den Verbraucher mit einer Temperatur, die etwas niedriger als die Vorlauftemperatur ist. Diese hängt von der Qualtität der Isolation der Versorgungsstrecke zwischen Wärmequelle und Verbraucher ab. Hieraus ergibt sich zwangsläufig, dass die Vorlauftemperatur höher als 22°C sein muss (Raumtemperatur). Wählt man die Vorlauftemperatur gegenüber der Umgebungstemperatur zu hoch, so sind die Verluste der Isolation des Systems (massgeblich ist der Wärmedurchgangskoeffizient oder die Wärmedurchgangszahl der Isolation) ebenfalls hoch. Die folgende Formel für den

Φ = k * A * (TaTb)

Betrachtet man die Formel für den (Verlust)wärmestrom durch den Isolator, so wird klar, dass eine hohe Temperaturdifferenz zwischen Vorlauftemperatur und Umgebungstemperatur sich ungünstig auf den Wirkungsgrad der Heizungsanlage auswirkt. Übliche Vorlauftemperaturen: 36°C bis 40°C

See also: Vorlauftemperatur, Raumtemperatur, Temperatur, Wirkungsgrad, Wärmedurchgangskoeffizient, Wärmedurchgangszahl, Wärmestrom, Wärmemedium, Wärmequelle