Vormärz
Als Vormärz wird der historische Zeitabschnitt zwischen dem Ende des Wiener Kongresses 1815 und der Märzrevolution von 1848/49 bezeichnet. (Siehe auch: Biedermeier / Vormärz.)
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Politischer Vormärz in Europa
Es war die Restaurationsphase, in der Napoleon (verbannt auf St. Helena) und mit ihm die Französische Revolution endgültig besiegt schienen. Die "gute alte Zeit" des Ancien régime sollte wiedererstehen. In Deutschland ging dies kulturell mit dem Biedermeier und der Romantik einher.
Wichtige Stationen auf dem Weg zur Märzrevolution 1848 waren:
- 1815 Gründung der Urburschenschaft in Jena
- 1817 Wartburgfest
- 1832 Hambacher Fest
- 1833 Frankfurter Wachensturm
Literarischer Vormärz in Deutschland
Literarisch trat ab 1834 das Junge Deutschland, das 1835 durch den Deutschen Bundestag verboten wurde, als Gegenströmung zur Restauration hervor. Die Hauptvertreter waren Georg Büchner (Woyzeck, Der Hessische Landbote), Heinrich Heine, Christian Dietrich Grabbe, Ludwig Börne, Heinrich Laube, August Heinrich Hoffmann von Fallersleben und Georg Herwegh.
Literatur
- Wolfgang Hardtwig (1985): Vormärz. Der monarchische Staat und das Bürgertum
ISBN 3-423-04502-7 (dtv)
Weblinks
- http://www.xlibris.de/Epochen/Vormaerz/Vormaerz1.htm
- http://www.gzg.fn.bw.schule.de/schulen/emigrate/dokument/german19/summary/vormaerz.htm
- http://oregonstate.edu/instruct/ger341/jungdt.htm
- http://www.bnv-bamberg.de/home/sledge/pics/2001-ref-deutsch.pdf
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