Waidhofen an der Ybbs
| Wappen | Karte |
|---|---|
| fehlt noch | 180px |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Niederösterreich |
| Bezirk: | Statutarstadt |
| Fläche: | 131,52 km² |
| Einwohner: | 11.662 (Volkszählung 2001) |
| Bevölkerungsdichte: | 89 Einwohner je km² |
| Höhe: | 356 m ü. NN |
| Postleitzahl: | 3340 |
| Vorwahl: | 0 74 42 |
| Geografische Lage: | 47° 58' n. Br. 14° 14' ö. L. |
| Kfz-Kennzeichen: | WY
|
| Gemeindekennziffer: | 3 03 01 |
| Gliederung Gemeindegebiet: | 10 Katastralgemeinden |
| Adresse Stadtverwaltung: | Oberer Stadtplatz 28 3340 Waidhofen an der Ybbs |
| Offizielle Website: | www.waidhofen.at |
| E-Mail-Adresse: | bgs3@magistrat.waidhofen.at |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Mag. Wolfgang MAIR (ÖVP) |
| Vizebürgermeister: | Ignaz HOFMACHER (ÖVP), Alfred MANDL (SPÖ) |
| Gemeinderat: | 40 Mitglieder: 23 ÖVP, 11 SPÖ, 3 FPÖ, 1 UWG, 2 GAL |
| Karte | |
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Waidhofen an der Ybbs ist eine Statutarstadt in Niederösterreich.
| Inhaltsverzeichnis |
Gemeindegliederung
Seit 1972 bilden die Gemeinden Waidhofen-Land, Zell an der Ybbs, Windhaag und St.Leonhard zusammen mit der Stadtgemeinde die Großgemeinde Waidhofen an der Ybbs mit insgesamt 12000 Einwohnern. Damit unterteilt sich die Statutarstadt Waidhofen an der Ybbs in zehn Katastralgemeinden:
- Waidhofen/Ybbs
- Konradsheim
- Kreilhof
- Rien
- St. Leonhard/Walde
- St. Georgen in der Klaus
- Windhag
- Wirts
- Zell-Arzberg
- Zell-Markt
Geschichte
Der Name kommt eher von der Land- und Weidewirtschaft als von einem Waidhof.
Es gibt nur spärliche Hinweise über den Anfang der Stadt. Einige Sagen berichten von Ritter Konrad von Peilstein,der die Burg Konradsheim und einen Waidhof im Tal baut. Dieser Waidhof hat eine günstige Lage an der Ybbs und kann daher vor allem über die Eisenerzeugung Ansehen erringen.
Im 12. Jahrhundert wird der erste Waidhofner erstmals urkundlich erwähnt.
Ende des 13. Jahrhundert gehen nach längeren Machtkämpfen die Bischöfe von Freising als Sieger hervor und der Raum Waidhofen- Konradsheim bleibt freisingischer Besitz. Im Zuge der Stadterweiterung wird auch eine Bürgergemeinde aufgebaut.
Ende des 14. Jahrhunderts baut Berthold von Wehingen eine Wehrmauer um die Stadt.
Ende des 15. Jahrhunderts kämpfen Ungarn vergeblich vor den Stadtmauern. Auch später ereignen sich einige Heldentaten wie der Türkensieg 1532 zu dessen Erinnerung sogar ein Turm erbaut wurde, der noch heute steht Die Reformation faßt auch hier Fuß (Pfarrer heiratet); Stadt will evangelische Gottesdienste abhalten, doch das wird vom Kaiser abgelehnt.
Ende des 16. Jahrhunderts findet die Gegenreformation statt, d.h. für Protestanten gibt es kein Bürgerrecht mehr. Ebenfalls wird die Zu- und Abwanderung überwacht
Anfang 17. Jahrhundert wird die Ordnung stabilisiert. Einige Bauten des Barocks sind die Bürgerspitalskirche, Stadtpfarrkirche, Mariensäule und auch Kreuzweg in der Stadtpfarrkirche.
1785 wird die Diözese St. Pölten errichtet, der Waidhofen nun angehört. Nun wird der Stadtrichter zum Bürgermeister.
1869 Waidhofen wir zur Statutarstadt und erhält damit einige Rechte.
19. Jahrhundert werden Stadtmauer und Wehrtürme entfernt, um der wachsenden Stadt Platz zu machen.
Ungefähr zur selben Zeit schafft Freiherr v. Plenker eine bessere Infrastruktur für die Stadt. Dazu gehört die Eröffnung der Kronprinz Rudolf Bahn. Diese neuen Verkehrsverbindungen lassen nun auch den Fremdenverkehr aufblühen.
Der Aufstieg des Großbetriebes Böhlerwerk bewirkt den Niedergang der Kleineisenindustrie in Waidhofen.
Städtepartnerschaften
- Laatzen (Baden-Württemberg, Deutschland) seit 1956
- Möhringen (Baden, Deutschland) seit 1986
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Waidhofen/Ybbs wird nicht umsonst "Stadt der Türme" genannt, insgesamt 6 Türme (u.a. die Kirchentürme, den Stadtturm oder den Ybbsturm ...) kann man bewundern. Die Stadt liegt liebevoll eingebettet in Mitten von grünen Hügeln, wie zum Beispiel dem Buchenberg oder dem Schnabelberg.
- Schloß Rotschild: War ursprünglich eine gotische Burganlage, die im 16. Jahrhundert erweitert wurde. Heute befindet sich die einzige Forstschule Österreichs im Schloß und jedes Jahr finden die Schloßhofspiele statt.
- Ybbsturm: Ist der letzte der einstigen Tortürme der Stadtmauer.
- Stadtpfarrkirche: Sie befindet sich neben dem Schloß Rotschild. Im 15 Jahrhundert wurde die Stadtpfarrkirche umgestaltet.
- Parkbad: Eines der bedeutendsten Freizeitzentren ist das 1989 neugestaltete Parkbad.
Parks
- Naturpark Buchenberg: Ein weiteres Freizeit-und Erholungsgebiet ist der Naturpark, auf dessen Spazierwegen man sich vortrefflich erholen kann. Außerdem befindet sich dort ein Tierpark, in dem man Tiere beobachten kann.
- Natur- und Wildpark Buchenberg
- Schillerpark
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