Wallabys
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| 260px Bennettwallaby</center> | ||||||||||
| Systematik | ||||||||||
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| Inhaltsverzeichnis |
Lebensraum
Wallabies sind zahlreich in ganz Australien insbesondere an der Küste vertreten. Daneben bewohnen sie auch Neuguinea.
Beschreibung
Wallabies erreichen eine Größe von 40 bis 90 cm und werden maximal 25 kg schwer. Das Wallaby hat den charakteristischen Känguru-Körper: an einem runden Hinterleib setzen lange, kräftige Beine und ein langer Schwanz an. Die Hinterbeine sind wesentlich stärker ausgebildet als die Vorderbeine. Der lange Schwanz dient vor allem bei den großen Sprüngen dem Gleichgewicht. Beim Grasen dient er den Tieren als Stütze. Das Fell ist meist grau oder braun.
Lebensweise
Aufgrund ihrer geringen Körpergröße bewohnen Wallabies eher buschbestandenes und bewaldetes Gebiet als die großen Arten. Neben einzelgängerischen Arten gibt es auch welche, die in Gruppen zusammenleben.
Ernährung
Wie alle Kängurus sind Wallabies Pflanzenfresser, die sich von Knospen, Farne, Rinde, Gräser, Kräuter und Blätter ernähren. Wenn es wenig regnet kauen sie saftige Wurzeln gegen den Durst.
thumb|left|Wallaby
Fortpflanzung
Die Fortpflanzung entspricht der der anderen Kängurus. Die Tragzeit beträgt 33 bis 38 Tage. Das blinde, taube und nackte Junge wiegt bei der Geburt weniger als 1 g und hat noch unfertige Hinterbeine. Es kriecht ohne Hilfe der Mutter innerhalb weniger Minuten von der Geburtsöffnung in den Beutel und findet dort mittels seines Geruchs- und Tastsinnes eine der vier Zitzen. Daran saugt es sich für mehr als ein halbes Jahr fest. Auch die Verzögerte Geburt der Kängurus lässt sich bei den Wallabies beobachten, bei den Sumpfwallabies kann das Weibchen allerdings schon acht Tage vor der Geburt wieder begattet werden.
Bedrohung
Früher jagten die Menschen die Wallabies wegen ihrem Fleisch und dem Fell. Meist werden die erlegten Tiere zu Dosenfutter für die Haustiere verarbeitet. Das Fell kommt in der Plüschtierfabrikation zum Einsatz. Insbesondere in touristisch orientierten Gegenden steht das Kängurufilet auf dem Speiseplan. Daneben stellt die Konkurrenz durch eingeschleppte Schafe eine Bedrohung dar.
Die Arten
thumb|Sumpfwallaby im Zoo von Zürich
- Das Flinkwallaby (Macropus agilis) bewohnt die Küsten des nördlichen und östlichen Australiens sowie Neuguinea. Es ist das größte Wallaby und lebt in Gruppen.
- Ein schwarzer Streifen am Rücken und ein weißer Hüftfleck sind kennzeichnend für das Rückenstreifenwallaby (M. dorsalis), das im südöstlichen Australien lebt.
- Das Derbywallaby (M. eugenii) ist die kleinste Wallabyart. Sie bewohnt das südwestliche und südliche Australien.
- Ausgestorben ist das Östliche Irmawallaby (M. greyi), das früher im Südosten Australiens lebte.
- Ein weißer Gesichtsstreifen und schwarz-weiße Ohren sind typisch für das Westliche Irmawallaby (M. irma) in Westaustralien.
- Das Parmawallaby (M. parma) wurde schon als ausgestorben betrachtet, bevor man Restbestände in Ostaustralien entdeckte.
- An der Küste Ostaustraliens lebt das Hübschgesichtwallaby (M. parryi), das an den weißen Wangen und dem langen Schwanz erkannt werden kann.
- Das Rotnacken- oder Bennetwallaby (M. rufogriseus) zählt zu den größeren Wallabies und hat einen auffälligen roten Schulterbereich.
- Sümpfe, aber auch dichte Wälder in Ost- und Südostaustralien sind die Heimat des Sumpfwallabys (Wallabia bicolor)
