Wallabys

Wallabies
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Systematik
Klasse: Säugetiere (Mammalia)
Unterklasse: Beuteltiere (Metatheria)
Überordnung: Australidelphia (Metatheria)
Ordnung: Diprotodontia
Familie: Kängurus (Macropodidae)
Als Wallabies werden mehrere Arten aus der Familie der Kängurus (Macropodidae) bezeichnet. Der Begriff Wallaby ist allerdings nicht eindeutig. Im engeren Sinn (der hier verwendet wird) zählen nur die kleineren Arten der Gattung Macropus sowie das Sumpfwallaby (Wallabia bicolor) dazu. In einem weiteren Sinn (wie auch im Englischen) werden alle kleineren Gattungen der Kängurus (wie Hasenkängurus, Nagelkängurus, Buschkängurus und Felskängurus) dazugerechnet.
Inhaltsverzeichnis

Lebensraum

Wallabies sind zahlreich in ganz Australien insbesondere an der Küste vertreten. Daneben bewohnen sie auch Neuguinea.

Beschreibung

Wallabies erreichen eine Größe von 40 bis 90 cm und werden maximal 25 kg schwer. Das Wallaby hat den charakteristischen Känguru-Körper: an einem runden Hinterleib setzen lange, kräftige Beine und ein langer Schwanz an. Die Hinterbeine sind wesentlich stärker ausgebildet als die Vorderbeine. Der lange Schwanz dient vor allem bei den großen Sprüngen dem Gleichgewicht. Beim Grasen dient er den Tieren als Stütze. Das Fell ist meist grau oder braun.

Lebensweise

Aufgrund ihrer geringen Körpergröße bewohnen Wallabies eher buschbestandenes und bewaldetes Gebiet als die großen Arten. Neben einzelgängerischen Arten gibt es auch welche, die in Gruppen zusammenleben.

Ernährung

Wie alle Kängurus sind Wallabies Pflanzenfresser, die sich von Knospen, Farne, Rinde, Gräser, Kräuter und Blätter ernähren. Wenn es wenig regnet kauen sie saftige Wurzeln gegen den Durst.

thumb|left|Wallaby

Fortpflanzung

Die Fortpflanzung entspricht der der anderen Kängurus. Die Tragzeit beträgt 33 bis 38 Tage. Das blinde, taube und nackte Junge wiegt bei der Geburt weniger als 1 g und hat noch unfertige Hinterbeine. Es kriecht ohne Hilfe der Mutter innerhalb weniger Minuten von der Geburtsöffnung in den Beutel und findet dort mittels seines Geruchs- und Tastsinnes eine der vier Zitzen. Daran saugt es sich für mehr als ein halbes Jahr fest. Auch die Verzögerte Geburt der Kängurus lässt sich bei den Wallabies beobachten, bei den Sumpfwallabies kann das Weibchen allerdings schon acht Tage vor der Geburt wieder begattet werden.

Bedrohung

Früher jagten die Menschen die Wallabies wegen ihrem Fleisch und dem Fell. Meist werden die erlegten Tiere zu Dosenfutter für die Haustiere verarbeitet. Das Fell kommt in der Plüschtierfabrikation zum Einsatz. Insbesondere in touristisch orientierten Gegenden steht das Kängurufilet auf dem Speiseplan. Daneben stellt die Konkurrenz durch eingeschleppte Schafe eine Bedrohung dar.

Die Arten

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Flinkwallaby im Zoo von München

thumb|Sumpfwallaby im Zoo von Zürich


See also: Wallabys, Australidelphia, Australien, Beuteltiere, Buschkängurus, Diprotodontia, Familie (Biologie), Fell, Felskängurus, Fleisch