Wallis und Futuna
| Basisdaten | |
|---|---|
| Einwohner | 16.025 (Juli 2005) |
| Fläche | 274 km² |
| Gliederung | Wallis, Futuna und Alofi, sowie 20 unbewohnte Inseln |
| Regierungschef | Christian Job (seit 6.8.2002) |
| Währung | CFP-Franc |
| Zeitzone | UTC + 12 |
| Internet-TLD | .wf |
| Karte | |
| 310px|Karte von Wallis und Futuna | |
Wallis und Futuna (franz. Territoire des Iles Wallis et Futuna) ist ein französisches Überseeterritorium (Territoires d'outre-mer, T.O.M.) nordöstlich von Fidschi.
Geschichte
Entdeckt wurden die Inseln Wallis und Futuna zunächst 1616 durch die Holländer Jacob Le Maire und Willem Cornelisz Schouten. Im Jahre 1842 erklärte Frankreich die Inseln zu seinem Schutzgebiet und besetzte sie 1888. 1959 stimmte die Bevölkerung für den Status eines Überseegebietes für Frankreich und somit für eine Teilautonomie.
[[Bild:Wallis and futuna flag.png|thumb|left|180px|inoffizielle Flagge, die nur bei regionalen Anlässen geduldet wird, sonst muss die französische Trikolore gehisst sein]]
Geographie
Das Territorium besteht aus einer von Riffen umgebenen Gruppe tropischer vulkanischer Inseln im südpazifischen Ozean, bei ca. zwei Drittel der Strecke zwischen Hawaii und Neuseeland (13°18'S, 176°12'W).
Die Inseln sind vor allem durch die Abholzung des Waldes geprägt, der vor allem für den Energiebedarf gebraucht wird. Die Folge sind Energiemangel und Bodenerosion auf den gebirgigen Inseln. Außerdem besteht ein Süßwasserproblem, das manche Stellen unbewohnbar macht.
Die Inseln befinden sich in den Tropen. Zwischen November und April ist es heiß und regnerisch, zwischen Mai und Oktober ist es kühl und trocken. Es regnet etwa 2.500 bis 3.000 Millimeter pro Jahr. Die Luftfeuchtigkeit beträgt zirka 80%, die Jahresdurchschnittstemperatur ist 26,6°C.
Wirtschaft
Die Inseln sind vor allem durch die traditionelle Erwerbsmittellandwirtschaft geprägt. Somit leben um die 80% der Bewohner vom Anbau von Kokosnüssen und Gemüse, von der Viehhaltung (meist Hausschweine) und von der Fischerei. 4% der Bevölkerung sind im öffentlichen Dienst beschäftigt.
Das Geld kommt von Subventionen aus dem Mutterland Frankreich, dem Verkauf von Fischereirechten nach Japan und Südkorea, sowie von Importabgaben.
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