Wallisellen
| Wappen | |
|---|---|
| 98px|Wappen von Wallisellen
| |
| Basisdaten | |
| Kanton: | Zürich |
| Bezirk: | Bülach |
| BFS-Nr.: | 0069 |
| PLZ: | 8304 |
| Koordinaten: | 47° 25' n. Br. 8° 36' ö. L. |
| Höhe: | 445 m ü. M. |
| Fläche: | 6.50 km² |
| Einwohner: | 12'240 (31. Dezember 2003) |
| Website: | www.wallisellen.ch |
| Karte | |
| 299px|Karte von Wallisellen
| |
Wallisellen ist eine politische Gemeinde im Bezirk Bülach des Kantons Zürich in der Schweiz.
| Inhaltsverzeichnis |
Geographie
thumb|left|Protestantische Kirche beim Bahnhof
Wallisellen befindet sich auf einer Höhe von 431 m ü. M. Die Gemeinde zählt über 12'000 Einwohner und ist damit statistisch gesehen eine Stadt. Sie gehört zur Agglomeration Zürich, liegt an der Glatt, grenzt im Südwesten an die Stadt Zürich, im Norden an Opfikon und Kloten, im Osten an Dietlikon und im Süden an Dübendorf.
- Fläche: 650ha
thumb|left|Im alten Dorfkern ist ein ländliches Bild erhalten geblieben
Bevölkerung
| Bevölkerungsentwicklung | |
|---|---|
| Jahr | Einwohner |
| 2001 | 11'758 |
| 2002 | 12'036 |
| 2003 | 12'240 |
Politik
Parteien-Wähleranteil Nationalratswahlen 2003:
- SVP: 32,2
- SP: 25,4
- FDP: 18,9
- Grüne: 5,7
- CVP: 7,9
- EVP:5,4
- Andere: 4,5
Gemeindepräsident ist Otto Halter.
Wirtschaft
Heute ist Wallisellen dank dem öffentlichen Verkehr und guten Autobahnanschlüssen äusserst attraktiver Standort für Unternehmen und Läden. Microsoft Schweiz hat ihren Hauptsitz im Industriequartier von Wallisellen.
- 11 Landwirtschaftliche Betriebe, 2 Hotels
Geschichte
Ab 58 v. Chr. erste Siedlungsformen im heutigen Gebiet. Die Gemeinde Wallisellen hat ihren Ursprung jedoch erst etwa zwischen 400 und 700 nach Christus, nach der Völkerwanderung. Wallisellen ist gemäss den Deutungen der Namensforschung ein Zusammenzug der beiden Teile "Walchen" und "Seller". Als "Walchen" bezeichneten die germanischen Völker ihre keltischen und romanischen Nachbarn (vgl. Walensee; See der Walchen). Das Wort "Seller" steht für zugewanderte Bauern, dies in klarer Abgrenzung zu alteingesessenen Bauern, die in der Regel ein kleines, bescheidenes Bauerngut bewirtschaften. Man deutet den Namen so, dass Franken oder Alamannen den Namen "Wallisellen" einer kleine Bauernsiedlung gaben, die von zugewanderten Kelten oder Romanen bewohnt oder zumindest gegründet worden ist.
Rieden ZH wird eingemeindet
1916 wurde die bisher selbstständige Gemeinde Rieden der Gemeinde Wallisellen zugeteilt. Dies vor allem auf Grund des Druckes des Ersten Weltkriegs und dem damit verbundenen Zwang der Optimierung sämtlicher Behörden. In den Zwischenkriegsjahren entwickelte sich Wallisellen vom Dorf zur Vorortsgemeinde, nahm aber nie das Stadtrecht an, blieb "Dorf" bis heute.
Vom Zweiten Weltkrieg zum Glattzentrum
Während des Zweiten Weltkrieges wurde in Wallisellen im grossen Umfang die Anbauschlacht (Plan Wahlen) durchgeführt.
Nach 1950 entwickelte sich neben der bereits vorhandene Industrie auch eine immer grösser werdende Dienstleistungswirtschaft, welche seit den 80er Jahren mit dem Bau und Anbau des Einkaufszentrums Glatt, dem grössten in der Schweiz, ihren Höhepunkt zählt.
Sonstiges
Wallisellen ist in der ganzen Schweiz dank einem Kinderlied (Abzählvers) bekannt: "Azelle Bölle schelle, d Chatz gaht uf Walliselle, chunnt sie wieder hei, hät sie chrummi bei..."
- Partnergemeinde: Rolle VD
Weblink
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