Walter Bruch

Walter Bruch ( * 2. März 1908 in Neustadt an der Weinstraße; † 5. Mai 1990 in Hannover) war ein Pionier des deutschen Fernsehens.

Bereits in den 30er Jahren war Walter Bruch an der Entwicklung des Fernsehens beteiligt, infolgedessen auch an den TV-Übertragungen der Olympischen Spiele 1936. Im 2. Weltkrieg betreute er dann die erste Anlage für industrielles Fernsehen der Welt und zwar eine Fernsehübertragungsanlage in Peenemünde zur Übertragung der Raketenstarts in den Kontrollbunker.

Als Leiter der Entwicklungsabteilung von AEG-Telefunken in Hannover entwickelte Bruch 1962 das PAL-Farbfernsehsystem, das 1963 zum Patent angemeldet und 1967 in Deutschland eingeführt wurde. Der Name "Pal-System" kam auch dadurch zustande, dass "Bruch-System" wenig werbewirksam gewesen wäre. Damals fand ein harter Konkurrenzkampf zwischen dem französischen SECAM System und dem deutschen PAL-System statt, der bis in die höchsten wirtschaftlichen und politischen Ebenen stattfand. Das PAL System ist heute das am meist verbreitete System in der Welt. Walter Bruch reiste selbst jahrelang in verschiedene Länder, um sein System zu präsentieren.

Momentan produzieren die Studenten der Hochschule Mittweida - University of Applied Sciences - eine 45-minütige Dokumentation über Walter Bruch, der selber in Mittweida studierte.

Weblinks

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Personendaten
Bruch, Walter
Pionier des deutschen Fernsehens
2. März 1908
Neustadt an der Weinstraße
5. Mai 1990
Hannover

See also: Walter Bruch, 1908, 1962, 1963, 1967, 1990, 2. März, 5. Mai, Deutschland