Walter Kolb
[[Bild:walter-kolb.jpg|thumb|Gedenktafel an der ]] Dr. Walter Kolb (* 22. Januar 1902 in Bonn, † September 1956 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Politiker der SPD.
Kolb kam 1902 in Bonn zur Welt. 1920 trat er während seines Studiums der Rechtswissenschaft und der Volkswirtschaft der SPD bei. Seine politische Karriere erreichte ihren vorläufigen Höhepunkt als er 1932 Landrat des Landkreises Schmalkalden wurde. Durch seine Kritik am Nationalsozialismus verlor er jedoch 1933 sein Amt und wurde anschließend sogar verhaftet. Nach dem Krieg wurde er zunächst Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf. 1946 wurde er zum Oberbürgermeister von Frankfurt am Main gewählt. Er setzte sich vehement für die Ernennung seiner Stadt als Bundeshauptstadt ein. Nach zehnjähriger Amtszeit verstarb Walter Kolb an Herzversagen.
Nach ihm wurden eine Schule, eine Straße und die Walter-Kolb-Stiftung in Frankfurt benannt. Ein Porträt des Bürgermeisters von Wilhelm Runze, einem Sossenheimer Maler hängt in der Wandelhalle vor dem Ratssaal im Frankfurter Rathaus Römer.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kolb, Walter |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker der SPD |
| GEBURTSDATUM | 22. Januar 1902 |
| GEBURTSORT | Bonn |
| STERBEDATUM | September 1956 |
| STERBEORT | Frankfurt am Main |
