Walther Kauer
Walther Kauer (* 4. September 1935 in Bern, † 27. April 1987 in Murten) war ein Schweizer Schriftsteller.
Walther Kauer besuchte die École des Arts et Métiers in Neuenburg, absolvierte in Aberdeen eine Ausbildung zum Heilpädagogen, gefolgt von einigen Studiensemestern an der Freien Universität in Berlin. Er arbeitete zeitweise als Journalist und lebte nach seiner Rückkehr in die Schweiz zuerst in Castasegna, dann in Murten. Dort kam er bei einem Motorradunfall ums Leben.
Kauer war Mitglied des Schweizerischen Schriftstellervereins, der Gesellschaft Schweizerischer Dramatiker und der Schweizer Journalisten-Union. Für sein ausgeprägt gesellschaftskritisches Werk erhielt er folgende Auszeichnungen: 1972 den Preis der Gesellschaft Schweizerischer Dramatiker, 1973 den Preis des Kantons Aargau, 1975 den Preis der Schweizerischen Schillerstiftung, 1976 den Preis der Stadt Zürich und den Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis, 1977 den Preis des Kantons Bern, 1980 den Buchpreis der Stadt Bern.
| Inhaltsverzeichnis |
Werke
- Grüner Strom und schwarze Erde, Zürich 1968
- Du sollst nicht ..., Zürich 1969
- Der Held, Zürich 1969
- Schachteltraum, Berlin 1974
- Spätholz, Zürich [u.a.] 1976
- Abseitsfalle, Zürich [u.a.] 1977
- Tellereisen, Zürich [u.a.] 1979
- Weckergerassel, Zürich [u.a.] 1981
- Schwelbrände, Zürich [u.a.] 1983
- Bittersalz, Zürich [u.a.] 1984
- Gastlosen, Münsingen-Bern 1986
Übersetzungen
- Gion Deplazes: Bittere Lippen, Zürich [u.a.] 1976
Literatur
- Christoph Bircher: Der Erzähler Walther Kauer, Zürich 1989
Weblinks
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kauer, Walther |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | schweizer Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 4. September 1935 |
| GEBURTSORT | Bern |
| STERBEDATUM | 27. April 1987 |
| STERBEORT | Murten |
