Waterloo & Robinson

Waterloo & Robinson sind ein österreichisches Pop-Duo.

Waterloo, Hans Kreuzmayr und Robinson, Sepp Krassnitzer lernten sich 1969 kennen, als Hans Kreuzmayr für seine Boutique einen Mitarbeiter für die Auslagengestaltung suchte. Die beiden erkannten Ihre gemeinsame Vorliebe für die Musik, und traten schon bald gemeinsam auf.

1971 wurden sie mit Du kannst sehen (ein Lied über ein blindes Mädchen) Sieger der Show-Chance. Es folgten die Erfolge Lili´s Haus, Baby Blue (der erste Europa-Hit) und der Welthit Hollywood. Ab Juni 1974 belegten W&R mit Baby Blue und Hollywood bis zum Ende des Jahres abwechselnd die Plätze 1 und 2 der Ö3-Hitparade (damals eine Postkarten-Hitparade). Da kein Ende abzusehen war, schaffte Ö3 mit Beginn 1975 die Hitparade ab, und führte sie erst 1981 mit verändertem Reglement wieder ein!

1976 vertraten sie Österreich mit My little world beim Eurovision Song Contest, wo sie den 5. Platz erreichten. (Der bisher beste Platz seit dem Sieg von Udo Jürgens).

1978 drehten sie in Kenia den Film Wild land, dazu gibt es auch eine LP mit dem Titel Wild, wild land.

Mittlerweile verlagerte sich der Erfolg immer mehr nach Deutschland. Als 1979 Do you remember Marianne erschien, blieb das in Österreich relativ unbeachtet, in Deutschland hatten sie in kurzer Zeit Gold erreicht!

Sie waren Dauergäste in der ZDF-Hitparade, in Disco und in den großen Abendshows von Peter Frankenfeld, Vico Torriani, Lou van Burg, Hans Rosenthal...

Nicht zuletzt aber der ausbleibende Erfolg in Österreich führte zu Unstimmigkeiten (am Ende vielleicht nur kleine aber doch entscheidende Meinungsverschiedenheiten), und so kam es Ende 1981 zur Trennung.

Waterloo schaffte mit Im Land das Ewigkeit heißt schnell wieder den Einstieg - auch in die heimischen Charts. Es folgten, Freiheit, Impossible Dream, Tod eines Traums, So a wunderschönes Leb'n. Von Deutschland wurde er quasi eingebürgert und als bester deutscher(!) Sänger ausgezeichnet.

Auch von Robinson gab es einige Solo-Platten, außerdem wirkte er zu dieser Zeit an vielen Produktionen von Nachwuchskünstlern mit. Aber um ihn war es deutlich ruhiger, und so gibt es von ihm dafür aus dieser Zeit zahlreiche Bilder zu bewundern.

Nach ca. 10 Jahren Trennung gab es erste zaghafte Ansätze, es doch wieder gemeinsam zu versuchen. Ein Konzert 1989,... ein Konzert 1990...

Beide machten aber auch Solo-Projekte weiter (machen sie auch heute vereinzelt noch), - so war z.B. Robinson mit seinem Musikkollegen Donald Duncan auf "Unplugged Tour", Waterloo bekam die Gelegenheit, einige Zeit in einem Indianerreservat in Nordamerika zu verbringen, was seine weitere Musik stark beeinflusste. Es folgten seine "indianischen" Alben Tales of the sun, moon and stars, Apaches Land und Indio. Zum Zeitpunkt des Erscheinens von Indio verkörperte er gerade bei den Karl-May-Festspielen in Winzendorf den Winnetou. Dort lernte er auch seine Frau Andrea kennen.

Bei den Konzerten von Waterloo & Robinson wechseln sich nun indianisch geprägte Songs mit altbekanntem aus den 70ern, aber auch Neues ab. Und auch auf der aktuellen W&R-CD Hollywood 2000 gibt es eine gesunde Mischung aus neuen Nummern und neu aufgenommenen alten Hits.

2002 brachten die beiden die Maxi Na Naa. Nanana - Live is life (Cover des Opus-Hits) heraus, und landeten damit für 7 Wochen in den österreichischen Charts, gleich nach Veröffentlichung als Smash-Hit der Woche.

2004 erreichten sie bei der österreichischen Vorausscheidung zum Eurovision Song Contest mit You can change the world (Musik und Text: Peter Janda) den zweiten Platz.

Die Nachfrage nach den beiden ist wieder groß, so werden sie abgesehen von "reinen" W&R-Konzerten zu zahlreichen Stargalas und Countryfestivals in Österreich und im benachbarten Ausland geladen, haben ausgebuchte Fanreisen und Auftritte auf Kreuzfahrtschiffen.

Neben den zahlreichen Auftritten arbeiten sie auch im Studio an der nächsten CD.

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Kategorie:Popband Kategorie:Duo

See also: Waterloo & Robinson, 1969, 1971, 1974, 1976, 1978, 1981, 2004, Compact Disc, Disco