Weird Tales

Weird Tales ist ein US-amerikanisches Magazin, in dem Science-Fiction und Horror-Geschichten veröffentlicht werden.

Die erste Ausgabe erschien im März 1923. Sie wurde in Chicago von J.C. Henneberger, einem ehemaligen Journalisten, mit einer Vorliebe für das Makabre herausgegeben. Der erste Lektor war Edwin Baird, sein Assistent war Farnsworth Wright.

Wright übernahm Bairds Bereich nach vierzehn Ausgaben, wobei er dem Magazin eine eigene Note verlieh. Er veröffentlichte Geschichten von H. P. Lovecraft und dem seinerzeit sehr populären Jules de Grandin. Ein weiterer erfolgreicher Autor war Robert E. Howard, dessen Geschichten von Conan dem Barbaren sehr bekannt wurden. Darüber hinaus gab er Autoren, wie Robert Bloch und Clark Ashton Smith, die Gelegenheit, ihre Werke erstmals zu veröffentlichen. Wright, der unter der Parkinson-Krankheit litt, arbeitete bis zum März 1940 als Lektor. Im Juni desselben Jahres verstarb er.

Weird Tales litt stets unter finanziellen Nöten, wobei das Magazin in Konkurrenz zu Comics, dem Radio und billigen Taschenbüchern stand. Nach dem Tod von Lovecraft im Jahre 1937 und dem Ausscheiden von Wright erlebte Weird Tales einen Niedergang und wurde schließlich 1954, nach 279 Ausgaben, eingestellt. Die letzten Jahre, mit Dorothy McIlwraith als Lektorin, waren gekennzeichnet durch „verschollene“ Lovecraft-Werke, die gelegentlich auftauchten, grellen Coverabbildungen und Geschichten im Stil von Lovecraft, die von dessen selbsternannten literarischen Nachlassverwalter August Derleth verfasst wurden.

Der Verlag DNA Publications hat vor einiger Zeit die Rechte an Weird Tales erworben und das Magazin wieder aufgelegt. Das Magazin ist finanziell erfolgreich, wobei die Beiträge von zeitgenössischen Autoren, wie Tanith Lee, Brian Lumley und Thomas Ligotti stammen. Die Herausgeber sind George Scithers und Darrell Schweitzer

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See also: Weird Tales, 1923, 1937, 1940, 1954, August Derleth, Brian Lumley, Chicago, Clark Ashton Smith, Comic