Weltkongress für Matriarchatsforschung
Der erste „Weltkongress für Matriarchatsforschung“ (5. September bis 7. September 2003) fand in Luxemburg statt. Die Schirmherrschaft hatte Frau Ministerin Marie-Josée Jacobs (Ministère de la Promotion Féminine, Luxemburg)
Der Kongress gab den Handlungs-Impuls für die weltweite Kontaktaufnahme, den Austausch und die Vernetzung von Wissenschaftler/innen in der modernen Matriarchatsforschung. Diese neue Wissenschaft ist Sachforschung, die quer zu allen Ideologien von rechts bis links steht.
Der Kongress unterstützt zwei Hauptziele:
- Er dient der weltweiten interkulturellen Verständigung, insbesondere dem Verständnis der an den Rand gedrängten und bedrohten Völker und Ethnien, die heute noch matriarchale Muster besitzen.
- Er bietet - nach der Meinung der Veranstalter - konkrete gesellschaftspolitische Alternativen und praktikable Lösungen für ungelöste, soziale und politische Probleme an.
Forscher/innen
Die teilnehmenden Wissenschaftler/innen kommen aus verschiedenen Ländern Europas, aus den USA und China und haben in Afrika, Asien, Amerika und Europa geforscht; die Inhalte ihrer Forschungen sind daher international.
- Veronika Bennholdt-Thomsen
- Lucia Chiavolo Birnbaum
- Hélène Claudot-Hawad
- Michael Dames
- James DeMeo
- Kurt Derungs
- Shanshan Du
- Riane Eisler
- Heide Göttner-Abendroth
- Isaure Gratacos
- Annette Kuhn
- Uschi Madeisky
- Joan Marler
- Carola Meier-Seethaler
- Christa Mulack
- Yan Ruxian
- Peggy R. Sanday
- Claudia von Werlhof
- und andere.
