Weltwirtschaftsgipfel
Weltwirtschaftsgipfel finden seit 1975 jährlich statt. Ins Leben gerufen wurden sie von Valéry Giscard d'Estaing und Helmut Schmidt. Teilnehmer des ersten Treffens auf Schloss Rambouillet waren die Regierungschefs aus Italien, Japan, Großbritannien und den USA. Seit der Aufnahme von Kanada wurden die Gipfel auch G7, bzw. nach Aufnahme Russlands 1994 G8-Gipfel genannt. Russland ist jedoch von den Finanz- und Währungsberatungen noch ausgeschlossen. Themen des ersten Weltwirtschaftsgipfel waren die drückenden ökonomischen Probleme der 1970er Jahre, wie der
- Zusammenbruch des Wechselkurssystems von Bretton Woods und
- die Auswirkungen der ersten großen Ölkrise.
Zu den anfänglich wirtschaftspolitischen Fragen gesellten sich bald außenpolitische Fragen. Die Hauptthemen heute sind die weltweite Wirtschafts-, Entwicklungs- und Währungspolitik. Außerdem werden u.a. folgende weltpolitische Fragen erörtert: Terrorismus, Drogen- und Waffenhandel, organisierte Kriminalität, Kernenergie, bewaffnete Konflikte, Umweltschutz, Arbeitslosigkeit, Schuldenkrise.
Siehe auch: Gruppe der Acht,Weltsozialforum
