Wemding
| Wappen | Karte |
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| 140px|Wappen fehlt Hilfe zu Wappen | 140px|Deutschlandkarte, Position von Wemding hervorgehoben |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Bayern |
| Regierungsbezirk: | Schwaben |
| Landkreis: | Donau-Ries |
| Geografische Lage: | 48° 52' n. Br. 10° 43' ö. L. |
| Höhe: | ca. 400 m ü. NN |
| Fläche: | 31,69 km² |
| Einwohner: | 5.690 (31.12.2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 179 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 86650 |
| Vorwahl: | 0 90 92 |
| Kfz-Kennzeichen: | DON |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 79 228 |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktplatz 3 86650 Wemding
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| Website: | www.wemding.de |
| E-Mail-Adresse: | tourismus@wemding.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Jürgen von Streit (SPD) |
Wemding ist eine Stadt mit 5.960 Einwohnern am Rande des durch einen Meteoriteneinschlag entstandenen Kraters im Landkreis Donau-Ries, Schwaben, Bayern, Deutschland. Wemding ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Wemding.
| Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Wemding wurde um das Jahr 206 von einem Germanenstamm, dessen Anführer Wembod hieß, „gegründet“. Vermutlich war ihnen das Ries als Siedlungsgebiet zu sumpfig, weil hier einst der „Riessee“ lag. Sie bevorzugten die Randbereiche des Rieses. So ließ sich die alemannische Sippe am östlichen Rand des Rieses nieder – dort, wo heute Wemding liegt. Damals hieß die Stadt nach dem Anführer noch Wembodinga.
Im Jahre 793 wurde Wemding zum ersten Mal als „UUembodinga“ in einer Schenkungsurkunde des Grafen Helmoin aus Gosheim („Kaosesheim“) erwähnt. Dieser hatte von Karl dem Großen das Recht erhalten, das Land um Gosheim (etwa 9 km²) dem Bischof in Freising zu schenken. Zu dieser Zeit bestand Wemding aus vier Höfen (Maierhof, Katzensattelhof, Sandbichelhof, Seegartenhof).
(...) auch in jenem Walde, der zu Wembodinga gehört - eben dort sollen die Vorsteher dieser Kirche das Recht haben, Bauholz zu fällen, so viel nötig ist und Holz für Feuer (...)
798 schenkt König Karl Wemding an das Kloster St. Emmeram in Regensburg. Wemding bleibt 500 Jahre im Besitz des Klosters. Außerdem bestimmt das Kloster und der Bischof Lehensträger:
- Von 898-935 bekam die Edelfrau Winpurc aus Nördlingen Wemding als Lehen. Zu dieser Zeit hatte Wemding schon 200 Einwohner. Dies läßt sich dadurch erklären, dass der Ort an einer Römer- und einer Salzstraße lag.
Sehenswürdigkeiten und Persönlichkeiten
- Leonhart Fuchs, der Namensgeber der Fuchsie, wurde 1501 in Wemding geboren und verbrachte dort auch seine ersten zehn Lebensjahre.
- Johann Scheyring wurde 1454 in Wemding geboren. Er ist auf dem alten 1000DM-Schein abgebildet.
- Luitgard Im (* 12. Januar 1930 in Wemding) war eine vor allem in den 50er-, 60er- und 70er Jahren sehr gefragte und in etlichen Bühnenrollen bekannt gewordene deutsche Schauspielerin, zum Beispiel als Elektra oder Judith in den gleichnamigen Theaterstücken von Jean Giraudoux wie auch als Cleopatra in George Bernard Shaws „Cäsar und Cleopatra“.
Zum Wappen
Das halbe Andreaskreuz erinnert daran, dass Wemding den Grafen von Oettingen gehört hat. Der Mond aus dem Monheimer Wappen erzählt, dass die Grafen von Oettingen den Ort Monheim wegen des Wemdinger Stadtmauerbaus verkauft haben. Auch im Elsaß wurde Grundbesitz verkauft. Deshalb sind fünf Lilien aus dem Elsässer Wappen abgebildet.
Weblinks
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