Wer den Wind sät
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Wer den Wind sät ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Stanley Kramer aus dem Jahre 1960.
Handlung
Der Film basiert auf ein Theaterstück, dass nach den Gerichtsverfahren gegen den Lehrer John Thomas Sopes im s. g. Affenprozess 1925 geführt wurde. Im Film heisst der Lehrer B. T. Cates. Er wurde in einem unbedeutenden Provinzstädtchen verhaftet, weil er im Biologieunterricht Charles Darwins Evolutionstheorien gelehrt hatte. Die spektakuläre Verhaftung veranlasst den Staranwalt Henry Drummond den jungen Lehrer zu verteidigen. Sein Gegner im Prozess ist der christlich-fundamentalistische Ankläger Matthew Brady. Aus dieser Konstellation entwickelt sich ein spannendes Gerichtsdrama für Toleranz und Aufgeklärtheit, welches auch heute noch bei Fernsehausstrahlungen in den USA für Empörung sorgt.
Auszeichnungen
Der Film erhielt vier Oscarnominierungen, ging jedoch bei der Verleihung 1961 leer aus. Fredric March erhielt jedoch auf der Berlinale 1960 einen Silbernen Bären als bester Schauspieler und Stanley Kramer bekam auf der Berlinale den Jugendfilmpreis.
